January 8, 2026

Telegram Kontakte blockieren: Die ultimative Anleitung 2026

Telegram ist für seine Schnelligkeit und Funktionsvielfalt bekannt. Doch manchmal gibt es Kontakte, von denen man keine Nachrichten mehr erhalten möchte. Im Jahr 2026 ist das Blockieren von Nutzern intuitiver denn je, bietet aber auch erweiterte Privatsphäre-Optionen. In diesem Guide erfährst du alles Wichtige.

1. So blockierst du einen Kontakt (Schritt-für-Schritt)

Egal ob auf dem Smartphone oder am Desktop – einen Nutzer zu sperren, dauert nur wenige Sekunden.

Auf dem Smartphone (Android & iOS)

  1. Chat öffnen: Tippe auf das Gespräch mit der Person, die du blockieren möchtest.

  2. Profil aufrufen: Tippe oben auf den Namen oder das Profilbild des Nutzers.

  3. Mehr-Optionen: Tippe auf das Drei-Punkte-Symbol (Android) oder auf Mehr (iOS).

  4. Blockieren: Wähle die Option Benutzer blockieren.

  5. Bestätigen: Bestätige den Vorgang. Du kannst dabei oft direkt auswählen, ob auch der gesamte Chatverlauf für beide Seiten gelöscht werden soll.

In der Desktop-App oder Web-Version

  1. Klicke mit der rechten Maustaste auf den Namen des Kontakts in deiner Chatliste.

  2. Wähle im Kontextmenü Nutzer blockieren.

  3. Bestätige die Sicherheitsabfrage.

Pro-Tipp: Wenn dich ein völlig Fremder anschreibt, zeigt Telegram dir oft direkt oben im Chatfenster einen Button Blockieren an. So sparst du dir den Weg über das Profil.

2. Blockierung aufheben: So gibst du Kontakte wieder frei

Hast du dich umentschieden? Du kannst eine Blockierung jederzeit rückgängig machen.

  1. Gehe zu den Einstellungen in deiner Telegram-App.

  2. Wähle den Bereich Privatsphäre und Sicherheit.

  3. Tippe auf den Menüpunkt Blockierte Nutzer.

  4. Hier siehst du eine Liste aller gesperrten Kontakte. Tippe auf den Namen und wähle Freigeben (oder halte den Namen gedrückt).

3. Was passiert eigentlich, wenn ich jemanden blockiere?

Viele Nutzer fragen sich, was der Blockierte auf seinem Bildschirm sieht. Im Jahr 2026 gelten folgende Regeln:

  • Keine Zustellung: Nachrichten, die dir die Person schickt, werden niemals zugestellt. Sie behalten dauerhaft nur einen Haken (zugestellt an die Cloud, aber nicht an dich).

  • Profil-Sichtbarkeit: Der Blockierte sieht dein Profilbild nicht mehr (oft erscheint nur ein Standard-Icon).

  • Status-Update: Dein Online-Status wird für diese Person als „vor langer Zeit gesehen“ angezeigt, selbst wenn du gerade aktiv bist.

  • Anrufe: Sprach- und Videoanrufe der Person werden sofort abgebrochen oder als „fehlgeschlagen“ angezeigt.

  • Gruppen: Der blockierte Nutzer kann dich nicht mehr zu neuen Gruppen hinzufügen.

Pro-Tipp: Blockierte Nutzer erhalten keine Benachrichtigung darüber, dass sie gesperrt wurden. Sie können es nur anhand der oben genannten Anzeichen vermuten.

4. Verwandte Themen für deine Sicherheit

Wenn du dein Telegram-Erlebnis noch sicherer machen willst, schau dir diese Themen an:

1. Telefonnummer verbergen Unter Einstellungen > Privatsphäre und Sicherheit > Telefonnummer kannst du festlegen, dass „Niemand“ deine Nummer sehen kann. Das verhindert, dass Leute dich außerhalb von Telegram belästigen können.

2. Schutz vor Unbekannten Du kannst einstellen, dass dich nur Personen anschreiben dürfen, die du bereits in deinen Kontakten hast. Dies ist 2026 eine beliebte Methode gegen Spam-Bots.

3. Automatische Chat-Archivierung Anstatt jeden direkt zu blockieren, kannst du Chats von Unbekannten automatisch in den Ordner „Archiv“ verschieben lassen. So bleibt dein Hauptbildschirm sauber, ohne dass du radikale Sperren setzen musst.

4. Umgang mit Scam-Gruppen Wurdest du ungefragt zu einer Krypto- oder Werbegruppe hinzugefügt? Verlasse die Gruppe und nutze die Funktion „Melden und Blockieren“, um den Ersteller direkt an das Telegram-Moderationsteam zu melden.

Fazit: Die Kontrolle behalten

Das Blockieren auf Telegram ist ein mächtiges Werkzeug, um deine digitale Ruhe zu bewahren. Dank der zentralen Liste der blockierten Nutzer behältst du jederzeit den Überblick und kannst Sperren flexibel verwalten. Kombiniere das Blockieren am besten mit den allgemeinen Privatsphäre-Einstellungen für Telefonnummer und Online-Status, um dein Profil optimal zu schützen.

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