January 12, 2026

Android Update rückgängig machen: Der ultimative Downgrade-Guide

Ein neues Android-Update bringt oft spannende Features, doch nicht immer läuft alles glatt. Ob Akku-Probleme, Performance-Einbußen oder Inkompatibilität mit wichtigen Apps – manchmal ist der Weg zurück zur alten Version die einzige Lösung.

In diesem ausführlichen Guide erfahren Sie, wie Sie ein Android Downgrade sicher durchführen, welche Tools Sie benötigen und was Sie tun müssen, um Ihr Smartphone wieder in den gewünschten Zustand zu versetzen.

Kann man ein Android Update einfach rückgängig machen?

Im Gegensatz zu kleinen App-Updates lässt sich eine System-Version nicht mit einem einfachen Knopfdruck “deinstallieren”. Ein Downgrade ist ein tiefer Eingriff in das System, der das Flashen einer älteren Firmware erfordert.

Wichtige Fakten vorab:

  • Datenverlust: Ein Downgrade führt fast immer zu einem kompletten Werksreset. Alle privaten Daten werden gelöscht.

  • Bootloader: Bei vielen Geräten (außer Google Pixel oder OnePlus) muss der Bootloader entsperrt sein.

  • Sicherheits-Rollback-Sperre: Einige Hersteller verhindern den Downgrade auf sehr alte Versionen durch Hardware-Sperren (Anti-Rollback).

Vorbereitung: Die Checkliste für Sicherheit

Bevor Sie starten, müssen diese Schritte erledigt sein:

  1. Vollständiges Backup: Sichern Sie Bilder, Kontakte und Dokumente in der Cloud oder auf einem PC.

  2. Akkustand: Ihr Handy sollte mindestens 70% Akku haben.

  3. ADB & Fastboot Treiber: Installieren Sie die Android SDK Platform-Tools, damit Ihr PC das Handy erkennt.

Schritt-für-Schritt: Android Downgrade durchführen

Die Methode unterscheidet sich je nach Hersteller erheblich. Hier sind die gängigsten Wege und die dazu passenden Tools:

1. Google Pixel (Die einfachste Methode)

Google bietet ein offizielles Web-Tool an, das direkt im Chrome-Browser läuft.

  • Tool: Android Flash Tool

  • Verbinden Sie Ihr Pixel per USB und aktivieren Sie USB-Debugging.

  • Wählen Sie die gewünschte ältere Build-Nummer aus den Factory Images aus.

2. Samsung (Mit Odin)

Samsung-Nutzer benötigen das Tool Odin und die passende Firmware.

  • Tool: [tautan mencurigakan telah dihapus]

  • Treiber: Samsung USB Driver

  • Starten Sie das Handy in den Download-Modus. Fügen Sie die Firmware-Dateien (BL, AP, CP, CSC) in Odin ein und klicken Sie auf “Start”.

3. Xiaomi (Mit Mi Flash Tool)

Hier ist zwingend ein entsperrter Bootloader erforderlich.

  • Tool: Xiaomi Mi Flash Tool

  • Laden Sie die passende “Fastboot ROM” für Ihr Modell herunter.

  • Starten Sie das Handy in den Fastboot-Modus und flashen Sie die Datei über das Tool.

4. Sony Xperia (Mit Emma)

Sony bietet für Geräte mit offenem Bootloader ein eigenes Tool an.

Risiken und Warnhinweise

Ein Downgrade ist kein risikofreies Unterfangen. Beachten Sie folgende Punkte:

  • Garantie: Das Entsperren des Bootloaders kann zum Erlöschen der Garantie führen.

  • SafetyNet/Banking-Apps: Nach einem Downgrade könnten Apps wie Google Pay oder Banking-Software den Dienst verweigern.

  • Anti-Rollback: Prüfen Sie vorab, ob Ihr Hersteller ein “Anti-Rollback”-Feature hat, das den Downgrade technisch blockiert.

Fazit

Ein Android Downgrade ist die ultimative Lösung, wenn ein Update Ihr Gerät instabil gemacht hat. Während Google-Nutzer es dank des Web-Tools sehr einfach haben, erfordert es bei Samsung oder Xiaomi etwas mehr Vorbereitung. Wer sich strikt an die Anleitungen hält, kann sein Smartphone erfolgreich auf eine stabilere Version zurücksetzen.

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