Wer digitales Lettering ernsthaft betreiben möchte, landet früher oder später bei der Frage: iPad Pro vs. iPad Air – welches Tablet eignet sich für Lettering wirklich besser? Beide Geräte unterstützen modernes Zeichnen und Schreiben mit dem Apple Pencil, beide sind leistungsstark genug für kreative Apps, und beide haben inzwischen Varianten in 11 Zoll und 13 Zoll. Trotzdem fühlt sich das Arbeiten nicht identisch an: Displaytechnik, Bildwiederholrate, Anschlussmöglichkeiten, Entsperrung, Zubehör und Leistungsreserven beeinflussen, wie flüssig Sie skizzieren, wie präzise Sie Kurven ziehen und wie entspannt Sie an größeren Projekten (z. B. Poster, Lettering-Serien oder Animationen) arbeiten. Dieser Vergleich hilft Ihnen, die Unterschiede einzuordnen und eine Entscheidung zu treffen, die zu Ihrem Workflow passt – unabhängig davon, ob Sie gelegentlich Sprüche gestalten, regelmäßig Procreate nutzen oder professionell Kundenaufträge umsetzen.
1. Was ein Tablet fürs Lettering wirklich können muss
Beim Lettering am iPad treffen mehrere Anforderungen aufeinander: Das Display muss fein genug sein, damit Sie Kurven, Serifen und Übergänge sauber beurteilen können. Die Stiftunterstützung sollte zuverlässig sein, damit Strichstärke, Druck und Neigung konsistent umgesetzt werden. Gleichzeitig braucht es genügend Performance, um große Leinwände, viele Ebenen, hochauflösende Brushes und komplexe Effekte ohne Ruckeln zu verarbeiten.
Praktisch bedeutet das: Wenn Sie vor allem einfache Letterings für Social Media erstellen, reichen moderate Leistungsreserven oft aus. Sobald Sie aber häufiger in hohen Auflösungen arbeiten (z. B. für Druck), mehrere Varianten anlegen, Animationen testen oder viele Ebenen nutzen, profitieren Sie von mehr Power, schnellerem Speicherzugriff und einem Display, das schnelle Stiftbewegungen stabil darstellt.
- Displayqualität: Schärfe, Helligkeit, Farbraum und Entspiegelung beeinflussen Ihre Kontrolle über Details.
- Bildwiederholrate: Eine höhere Hz-Zahl macht Stiftbewegungen sichtbar flüssiger und kann das „Papiergefühl“ unterstützen.
- Stift-Kompatibilität: Für aktuelle Funktionen ist der passende Pencil entscheidend.
- Leistung & RAM: Relevant für große Leinwände, Ebenenanzahl und rechenintensive Effekte.
- Workflow & Anschlüsse: Dateitransfer, externer Monitor und Speichermanagement sparen Zeit.
2. Display im Vergleich: Flüssigkeit, Farben und Kontrolle
Der größte Alltagsunterschied zwischen iPad Pro und iPad Air entsteht häufig durch das Display. Das iPad Air setzt auf ein Liquid-Retina-Display (IPS) und ist vollständig laminiert, mit Antireflex-Beschichtung und hoher Farbabdeckung (P3). Beim 11-Zoll-Modell liegt die Helligkeit bei 500 Nits, was für Indoor-Arbeit und viele kreative Situationen sehr solide ist. Offizielle technische Daten finden Sie bei Apple direkt unter Technische Daten zum 11" iPad Air (M3) sowie Technische Daten zum 13" iPad Air (M3).
Das iPad Pro geht beim Display einen Schritt weiter: Es bietet ein Ultra-Retina-XDR-Display mit Tandem-OLED, sehr hoher Spitzenhelligkeit und – besonders wichtig fürs Zeichnen – ProMotion mit adaptiven Bildwiederholraten bis 120 Hz. Das sorgt für ein deutlich „direkteres“ Gefühl bei schnellen Schwüngen, Bounce-Lettering oder langen Kurven, weil die Darstellung sichtbarer mit Ihrer Handbewegung „mitzieht“. Für Detailarbeit (Outlines, Flourishes, feine Serifen) ist das nicht zwingend notwendig, kann aber spürbar angenehmer sein, wenn Sie viel und lange zeichnen. Die Spezifikationen des Pro finden Sie beispielsweise unter Technische Daten zum 11" iPad Pro (M5) und Technische Daten zum 13" iPad Pro (M5).
11 Zoll oder 13 Zoll – was ist fürs Lettering praktischer?
Die Displaygröße ist weniger eine Frage von „besser“ und mehr eine Frage des Arbeitsstils. 11 Zoll ist mobil, leicht und ideal, wenn Sie viel unterwegs skizzieren oder gern auf dem Sofa arbeiten. 13 Zoll bietet deutlich mehr Fläche für Komposition, Hilfslinien, Raster, Vorlagen und mehrere Referenzen nebeneinander – praktisch für Poster-Designs, Lettering-Familien oder komplexe Layouts.
- 11 Zoll: handlicher, schneller aus dem Rucksack, ideal für Skizzen und Social-Media-Formate.
- 13 Zoll: komfortabler für Layout, Details, Drucken in hoher Auflösung und längere Sessions.
3. Apple Pencil: Kompatibilität, Hover und die „echte“ Praxis
Für Lettering ist die Stiftunterstützung ein Muss – und hier sind iPad Pro und iPad Air näher beieinander, als viele erwarten: Beide unterstützen moderne Pencil-Optionen wie den Apple Pencil Pro (je nach Modell) und bieten inzwischen auch die Schwebefunktion (Hover). Eine verlässliche Übersicht liefert Apple selbst unter Kompatibilität des Apple Pencil. Damit können Sie vor dem Kauf prüfen, ob Ihr iPad-Modell den Pencil unterstützt, den Sie nutzen möchten.
In der Praxis sind drei Punkte entscheidend:
- Schwebefunktion (Hover): Sie sehen, wo der Strich landen wird – hilfreich für präzise Abstände, Schattenkanten und Outlines.
- Druck- und Neigungskontrolle: wichtig für Brush-Lettering, Kontrast zwischen Auf- und Abstrichen sowie dynamische Strichstärken.
- Latenzgefühl: hängt nicht nur vom Pencil ab, sondern stark vom Display (Hz) und der Gesamtperformance.
Wenn Sie häufig schwungvolle Script-Letterings schreiben, profitieren Sie vom iPad Pro vor allem durch ProMotion (120 Hz). Wenn Sie eher ruhig und kontrolliert arbeiten, Details ausarbeiten oder Faux Calligraphy zeichnen, ist das iPad Air oft bereits sehr überzeugend.
4. Leistung und Ebenen: Wann das Pro wirklich spürbar wird
Für den Start reicht das iPad Air in vielen Fällen aus – insbesondere, wenn Sie normale Leinwandgrößen nutzen, Ihre Projekte sauber organisieren und nicht mit extrem großen Druckformaten arbeiten. Das Air mit M3-Chip und 8 GB RAM ist für gängige Lettering-Workflows in Procreate, Affinity oder vergleichbaren Apps sehr gut aufgestellt. Die technischen Details zum Chip und RAM sind in Apples Datenblättern aufgeführt, etwa beim 11" iPad Air (M3).
Das iPad Pro bietet jedoch mehr Reserven – und diese Reserven spüren Sie vor allem in folgenden Situationen:
- Große Leinwände für Druck: Poster, Verpackungen, großformatige Wandbilder, bei denen hohe DPI und große Pixelmaße nötig sind.
- Viele Ebenen und Masken: Varianten, Schatten, Texturen, Clipping-Masks, Hintergrundeffekte und Farbkorrekturen parallel.
- Animation und Timelapse: wenn Sie Lettering-Sequenzen animieren oder komplexe Bewegungen testen.
- Effekt-Workflows: Glow, Grain, mehrstufiges Blending und aufwendige Texturen in mehreren Durchgängen.
Ein weiterer praktischer Punkt ist der Anschluss: Das iPad Pro bietet Thunderbolt/USB4 (je nach Modell), was den Umgang mit schnellen externen Speichern, Docks oder großen Dateien vereinfachen kann – relevant, wenn Sie regelmäßig Projekte sichern oder mit vielen Assets arbeiten. Details stehen in den Apple-Spezifikationen, z. B. beim 13" iPad Pro (M5).
5. Touch ID vs. Face ID: Klein, aber im Alltag wichtig
Auf dem Papier wirkt die Entsperrung nebensächlich – im kreativen Alltag kann sie aber erstaunlich relevant sein. Das iPad Air nutzt Touch ID in der oberen Taste, das iPad Pro Face ID. Wenn Sie oft zwischen Referenzen, Dateien, Notizen und Zeichenapps wechseln, ist schnelles Entsperren angenehm. Face ID funktioniert besonders bequem, wenn das iPad auf einem Ständer oder in einem Keyboard-Case steht. Touch ID ist dagegen praktisch, wenn Sie das Gerät häufig in die Hand nehmen oder unterwegs arbeiten und keine optimale Gesichtserkennungssituation haben (z. B. im Zug, mit Mütze/Schal, ungünstigem Winkel).
6. Zubehör, das den Lettering-Workflow wirklich verbessert
Viele Kaufentscheidungen drehen sich um das Tablet selbst – dabei macht Zubehör oft den größeren Unterschied im Ergebnis. Unabhängig davon, ob Sie sich für iPad Pro oder iPad Air entscheiden: Ein stabiler Arbeitswinkel, ein gutes „Papier“-Gefühl und eine saubere Organisation Ihrer Projekte wirken sich direkt auf Linienführung und Ausdauer aus.
Empfehlenswertes Setup für sauberes digitales Lettering
- Ständer oder Keyboard-Case: stabiler Winkel verhindert verkrampfte Handhaltung und unterstützt gleichmäßige Striche.
- Matte Displayschutzfolie: kann das Schreibgefühl „griffiger“ machen (Achtung: kann je nach Produkt die Darstellung minimal verändern).
- Ersatzspitzen für den Pencil: sinnvoll, wenn Sie viel auf Folien arbeiten oder unterwegs sind.
- Cloud- und Backup-Routine: regelmäßige Sicherung verhindert Datenverlust bei Kundenarbeiten.
Wenn Sie sich bei Pencil-Varianten unsicher sind, bietet Apples Shop-Auswahl eine übersichtliche Orientierung: Apple Pencil auswählen.
7. iPad Pro vs. iPad Air: Typische Lettering-Szenarien als Entscheidungshilfe
Statt „besser oder schlechter“ ist die sinnvollere Frage: Welche Aufgaben möchten Sie in den nächsten 12 bis 24 Monaten wirklich damit erledigen? Die folgenden Szenarien helfen, die Wahl zu konkretisieren.
- Sie starten gerade mit digitalem Lettering: Das iPad Air ist meist die wirtschaftlichere und dennoch sehr leistungsfähige Wahl – besonders, wenn Sie sich zunächst auf Grundlagen, Alphabet-Übungen, Layouts und einfache Effekte konzentrieren.
- Sie erstellen regelmäßig Inhalte für Social Media: iPad Air genügt häufig, besonders in 11 Zoll. Wenn Sie aber sehr viel schreiben/zeichnen und die maximale Flüssigkeit schätzen, kann das Pro durch 120 Hz deutlich angenehmer sein.
- Sie drucken Ihre Letterings in hoher Qualität: iPad Pro bietet mehr Reserven für große Leinwände und komplexe Projekte; 13 Zoll ist hier besonders komfortabel.
- Sie arbeiten professionell für Kunden: Das iPad Pro lohnt sich eher, wenn Zeitersparnis, maximale Performance und Anschlussflexibilität für Sie echte Faktoren sind.
- Sie möchten „ein Gerät für alles“: Wenn das iPad auch Laptop-Ersatz sein soll (E-Mails, Office, Bildbearbeitung, Präsentationen), kann das iPad Pro durch Pro-Features und Zubehör-Ökosystem attraktiver sein.
8. Kurz-Checkliste vor dem Kauf: So treffen Sie die richtige Wahl
- Welche Canvas-Größen nutzen Sie realistisch? Social Media und Notizen = Air oft ausreichend; großformatiger Druck = Pro im Vorteil.
- Wie wichtig ist Ihnen maximale Flüssigkeit beim Zeichnen? Wenn Sie schnelle Schwünge lieben und viel schreiben, spricht ProMotion stark für das iPad Pro.
- Arbeiten Sie eher mobil oder stationär? Mobil: 11 Zoll; stationär/desk: 13 Zoll.
- Wie viel Speicher brauchen Sie? Viele Brushes, Referenzen und Projekte profitieren von mehr Speicher – planen Sie Reserve ein.
- Welchen Apple Pencil möchten Sie nutzen? Prüfen Sie vorab die Kompatibilität unter Apple Pencil Kompatibilität.
- Wie wichtig sind Anschlüsse und schneller Datentransfer? Wenn externe SSDs, Docks und große Dateien Alltag sind, ist das iPad Pro häufig im Vorteil.
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