February 8, 2026

Die besten Konferenzen und Messen für Maker in Deutschland

Wer sich für Elektronik, 3D-Druck, Robotik, Mikrocontroller oder kreative Technikprojekte begeistert, findet in Deutschland eine außergewöhnlich aktive Community. Die besten Konferenzen und Messen für Maker in Deutschland sind dabei weit mehr als reine Produktschauen: Sie sind Treffpunkte, an denen Sie neue Tools ausprobieren, an echten Projekten lernen, Kontakte knüpfen und Inspiration für das nächste Bauvorhaben sammeln können. Je nach Veranstaltung stehen Hands-on-Workshops, Vorträge, offene Werkstätten, Community-Stände oder professionelle Industrieaussteller im Mittelpunkt. Manche Events sind ausdrücklich einsteigerfreundlich, andere richten sich stärker an Fortgeschrittene, Entwicklerteams oder Start-ups. Dieser Überblick hilft Ihnen, die wichtigsten Formate zu verstehen, geeignete Veranstaltungen zu finden und sich so vorzubereiten, dass sich ein Besuch wirklich lohnt – egal, ob Sie gerade Ihr erstes Arduino-Projekt planen oder bereits eigene Platinen entwickeln. Da Termine und Orte von Jahr zu Jahr variieren können, sollten Sie für konkrete Daten immer die offiziellen Veranstaltungsseiten prüfen, die im Artikel verlinkt sind.

Welche Arten von Maker-Events gibt es in Deutschland?

Bevor Sie einzelne Konferenzen und Messen auswählen, lohnt sich ein Blick auf die grundlegenden Event-Typen. Sie unterscheiden sich stark in Atmosphäre, Kosten, Zielgruppe und Lernmöglichkeiten.

  • Maker-Messen: Fokus auf Ausstellungen, Mitmachstände, Familienfreundlichkeit und praktische Demos.
  • Hacker- und Tech-Konferenzen: oft communitygetrieben, mit Vorträgen, Assemblies, Workshops und kreativer Kultur.
  • Industrienahe Fachmessen: Embedded, Elektronik, Fertigung, Automatisierung; sehr wertvoll für professionelles Networking und Tool-Updates.
  • 3D-Druck- und Fab-Events: rund um additive Fertigung, Materialien, CAD/CAE und Rapid Prototyping.
  • Lokale Maker-Treffen: FabLabs, Hackspaces, Arduino-/Raspberry-Pi-Meetups; ideal für kontinuierliches Lernen.

Maker Faire: Der Klassiker für kreative Technikprojekte

Wenn Sie „Maker-Atmosphäre“ in Reinform erleben möchten, sind Maker-Faire-Veranstaltungen häufig der beste Einstieg. Typisch sind Mitmachaktionen, Vorführungen, Workshops und Projektstände, an denen Sie direkt mit den Erbauern sprechen. Das Spektrum reicht von Elektronik und IoT über CNC/Lasercutter bis zu Wearables, Kunstprojekten und Robotik. Besonders für Einsteiger ist das Format attraktiv, weil die Hürde niedrig ist: Man kann schauen, fragen, ausprobieren – ohne Vorwissen nachweisen zu müssen.

  • Gut geeignet für: Einsteiger, Familien, Hobbybastler, Schüler/Studierende, Projektideen-Suche
  • Typischer Mehrwert: Inspiration, Communitykontakte, Workshops, praxisnahe Demonstrationen

Für die aktuellen Standorte und Termine lohnt ein Blick auf die offizielle Übersicht der Veranstalter: Maker Faire Deutschland.

Chaos- und Hacker-Events: Community, Wissen und Experimentierkultur

Deutschland hat eine international bekannte Hacker- und Technik-Community, die regelmäßig große Konferenzen und regionale Events organisiert. Der besondere Reiz: Hier treffen sich Menschen, die Technik nicht nur „anwenden“, sondern verstehen, hinterfragen und kreativ umnutzen. Für Maker sind diese Veranstaltungen spannend, weil Sie dort oft ungewöhnliche Projekte sehen, tief in Sicherheits- und Netzwerkthemen eintauchen und sehr offene Gesprächskultur erleben. Häufig gibt es Bereiche, in denen Gruppen (sogenannte „Assemblies“) eigene Themenwelten aufbauen – von Hardware-Hacking über Funktechnik bis zur Kunstinstallation.

Chaos Communication Congress: Große Bühne für Technik und Gesellschaft

Der Chaos Communication Congress ist eines der bekanntesten Tech-Events in Deutschland und zieht Teilnehmer aus aller Welt an. Auch wenn nicht jedes Thema „Maker“ im engeren Sinne ist, profitieren Hardware-Interessierte enorm von Vorträgen, Projektausstellungen und dem Austausch in den Communitybereichen. Offizielle Informationen finden Sie beim Chaos Computer Club: Chaos Computer Club (CCC).

Regionale CCC-Events und Gruppen

Neben dem großen Congress gibt es regionale Veranstaltungen und eine Vielzahl lokaler Gruppen (Erfa-Kreise), die oft Vorträge, Workshops und offene Abende anbieten. Wer langfristig lernen möchte, findet hier eine stabile Community-Basis. Einstiegspunkte liefert die CCC-Seite: CCC-Struktur und regionale Gruppen.

Embedded und Elektronik: Fachmessen mit starkem Hardware-Fokus

Wenn Sie Mikrocontroller, Sensorik, Kommunikationsmodule, Debugging-Tools oder professionelle Entwicklungsumgebungen vertiefen möchten, sind industrienahe Fachmessen oft unschlagbar. Zwar wirken sie auf den ersten Blick „geschäftlich“, doch für Maker mit Ambitionen (oder für alle, die von Hobby zu Produkt wollen) sind sie extrem wertvoll: Sie sehen neue Chips, Evaluationsboards, Messgeräte, Protokoll-Stacks und Fertigungsdienstleistungen aus erster Hand. Auch wer beruflich in Richtung Embedded Systems tendiert, kann dort ausgezeichnet netzwerken.

embedded world: Zentraler Treffpunkt für Embedded-Systeme

Die embedded world gilt als eine der wichtigsten Embedded-Veranstaltungen in Deutschland. Sie kombiniert Messe und Konferenz und deckt Themen von Mikrocontrollern über RTOS bis zu Security und industrieller Kommunikation ab. Offizielle Details: embedded world.

electronica: Breite Elektroniklandschaft und Komponentenwelt

Die electronica in München ist eine der großen internationalen Elektronikmessen. Für Maker ist sie besonders interessant, wenn Sie sich für Bauteile, Sensoren, Leistungselektronik, Wireless-Module oder neue Fertigungstechnologien interessieren. Offizielle Infos: electronica München.

3D-Druck und digitale Fertigung: Von Prototypen bis Serienreife

Maker-Projekte enden oft nicht beim Breadboard. Sobald Gehäuse, Halterungen oder mechanische Komponenten gefragt sind, wird digitale Fertigung zum Schlüssel. Deutschland bietet hier mehrere starke Messen und Konferenzen, auf denen Sie Materialien, Druckverfahren, CAD-Workflows und Post-Processing kennenlernen können. Der Nutzen ist besonders hoch, wenn Sie funktionale Teile statt „Deko-Drucke“ bauen möchten – also z. B. robuste Sensorboxen, Halterungen für Outdoor-Installationen oder präzise Mechanik für Robotik.

Formnext: Additive Fertigung auf hohem Niveau

Formnext in Frankfurt ist ein internationales Top-Event für additive Fertigung. Auch wenn es stark industriell geprägt ist, profitieren ambitionierte Maker und kleine Hardware-Teams von Material-Insights, Prozesswissen und Kontakten zu Dienstleistern. Offizielle Seite: Formnext.

Robotik, Automatisierung und Industrie-Inspiration für Maker

Viele Maker-Projekte berühren Robotik, Motion Control, Sensorfusion oder Automatisierung. Selbst wenn Sie keine komplette Produktionsanlage bauen, lernen Sie auf Automatisierungs-Events viel über Antriebe, Regelung, Sicherheit, EMV und robuste Mechanik. Das kann Projekte deutlich „erwachsener“ machen – etwa bei Roboterarmen, CNC-Umbauten oder autonomen Fahrzeugplattformen.

  • Gut geeignet für: Fortgeschrittene, Robotik-Enthusiasten, Hardware-Start-ups
  • Typischer Mehrwert: Komponentenwissen, Safety/EMV-Basics, professionelle Lösungen, Industrie-Kontakte

Ein breit aufgestellter Einstieg ist die Messeplattform von Hannover als Industriestandort: Hannover Messe.

FabLabs, Hackspaces und Maker-Spaces: Der unterschätzte Event-Tipp

Nicht jeder Lernfortschritt entsteht auf Großmessen. Wer in Deutschland dauerhaft „dranbleiben“ will, profitiert besonders von FabLabs und offenen Werkstätten. Dort finden regelmäßig Einführungen in Lasercutter, 3D-Druck, CNC, Elektronik und CAD statt – oft zu sehr moderaten Kosten. Außerdem treffen Sie Menschen aus Ihrer Region, mit denen sich Projekte über Monate weiterentwickeln lassen. Viele Maker-Spaces organisieren zudem eigene Mini-Messen, Projektnächte oder Workshop-Wochenenden.

Für die Suche nach passenden Orten bietet das FabLab-Netzwerk gute Anknüpfungspunkte: FabLabs weltweit (inkl. Deutschland).

Welche Veranstaltung passt zu Ihnen? Auswahlkriterien nach Ziel

„Die beste“ Messe gibt es nicht – nur die passende. Mit diesen Kriterien wählen Sie schneller und vermeiden Enttäuschungen.

  • Sie möchten schnell ein Projekt starten: Maker-Messen, lokale Workshops, FabLabs
  • Sie suchen Deep-Dive-Wissen: Konferenzen mit Track-Programm (Embedded, Security, Funk)
  • Sie wollen Bauteile/Tools vergleichen: Elektronik- und Embedded-Messen, Ausstellerhallen
  • Sie planen ein Produkt: Fachmessen, Fertigungs- und Zertifizierungs-Kontakte, Zulieferer
  • Sie möchten Community: Hackspaces, regionale Gruppen, wiederkehrende Events

So holen Sie das Maximum aus einem Event heraus

Ein Messebesuch kann inspirierend sein – oder anstrengend und unproduktiv. Mit etwas Vorbereitung profitieren Sie deutlich mehr, unabhängig von Budget und Erfahrungslevel.

Vorbereitung: Planen statt treiben lassen

  • Programm scannen: Vorträge/Workshops markieren, die zu Ihrem Projekt passen.
  • Fragen notieren: z. B. „Welches Funkmodul ist stromsparend?“, „Welche Sensoren sind robust?“
  • Projektpitch üben: 2–3 Sätze, was Sie bauen und was Ihnen gerade fehlt.
  • Fotos/Notizen organisieren: Ordnerstruktur auf dem Handy, damit Ideen nicht verloren gehen.

Vor Ort: Gespräche führen, nicht nur Prospekte sammeln

  • Bei Projektständen nach Details fragen: Schaltplan-Entscheidungen, Gehäusekonzept, Fehlerquellen.
  • Workshops priorisieren: Ein guter Workshop ersetzt oft Wochen YouTube-Recherche.
  • Kontakte festhalten: Visitenkarte oder Link, plus kurze Notiz „wichtig wegen …“

Nachbereitung: Aus Inspiration wird Umsetzung

  • Top-3-Ideen auswählen: Was bauen Sie innerhalb der nächsten zwei Wochen wirklich?
  • Materialliste erstellen: Welche Module/Tools sind nötig, welche Alternativen gibt es?
  • Communitykontakt nutzen: Eine Nachfrage nach dem Event wird oft schnell beantwortet.

Budget- und Ticket-Tipps: Günstig starten, sinnvoll investieren

Maker-Events reichen von kostenfreien Treffen bis zu hochpreisigen Konferenzen. Wenn Ihr Budget begrenzt ist, helfen diese Strategien:

  • Lokale Events zuerst: FabLabs, Hackspaces und Meetups sind oft günstiger und praxisnäher.
  • Volunteer-Programme prüfen: Manche Konferenzen bieten vergünstigten Eintritt bei Mithilfe.
  • Workshops gezielt buchen: Lieber einen hochwertigen Workshop als viele zufällige Hallenstunden.
  • Gruppenbesuch planen: Fahrtkosten teilen, gemeinsam Notizen sammeln, Erkenntnisse austauschen.

Outbound-Links: Offizielle Anlaufstellen für Maker-Events in Deutschland

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