Abschlussprojekt Expert: Campus + Branch + Services + Security – vollständig dokumentiert

Das Abschlussprojekt eines Netzwerkdesigns ist eine anspruchsvolle Aufgabe, die alle relevanten Aspekte der Netzwerkinfrastruktur integriert. In diesem Artikel werden wir ein komplettes Design für einen Campus und eine Zweigstelle erstellen, das alle relevanten Netzwerkdienste und Sicherheitsvorkehrungen umfasst. Alle Schritte werden detailliert dokumentiert, damit Sie das Netzwerkdesign nachbauen oder in eigenen Projekten verwenden können.

1. Netzwerkdesign: Campus und Branch

Ein gut strukturiertes Netzwerkdesign für den Campus und die Zweigstelle erfordert eine gründliche Planung der Verbindungen, Topologie und IP-Adressierung. Dabei müssen auch Aspekte wie Redundanz, Failover und Skalierbarkeit berücksichtigt werden.

Topologie und Verbindungen

  • Campus-Netzwerk: Ein zentraler Router oder Layer 3 Switch, der mit mehreren Access-Switches verbunden ist. Jedes VLAN (z. B. für verschiedene Abteilungen) wird einem Access-Switch zugeordnet.
  • Branch-Netzwerk: Ein separater Router, der mit einem Layer 3 Switch verbunden ist, welcher wiederum die lokalen Access-Switches in der Zweigstelle bedient.
  • Verbindung zwischen Campus und Zweigstelle: Die beiden Netzwerke werden durch eine VPN-Verbindung oder durch einen dedizierten WAN-Link verbunden.

IP-Adressierung

Die IP-Adressierung wird für jedes VLAN festgelegt. Zum Beispiel könnte das VLAN für das Management (VLAN 10) die IP-Range 192.168.10.0/24 und das VLAN für das HR-Team (VLAN 20) die Range 192.168.20.0/24 erhalten. Stellen Sie sicher, dass alle Subnetze korrekt zugewiesen sind und dass das Routing zwischen den VLANs korrekt funktioniert.

2. Netzwerkdienste: DHCP, DNS und Routing

In einem produktiven Netzwerk sind Netzwerkdienste wie DHCP, DNS und Routing unerlässlich, um die Konnektivität und Funktionalität zu gewährleisten. Diese Dienste müssen in beiden Bereichen des Netzwerks (Campus und Branch) korrekt konfiguriert werden.

DHCP-Konfiguration

  • Verwenden Sie einen zentralen DHCP-Server im Campus-Netzwerk, der die IP-Adressen an alle Geräte im Campus vergibt.
  • In der Zweigstelle können Sie entweder einen lokalen DHCP-Server aufstellen oder DHCP-Relay konfigurieren, damit DHCP-Anfragen vom Branch-Router an den zentralen Server weitergeleitet werden.
  • Die DHCP-Scopes für jedes VLAN müssen entsprechend zugewiesen werden, und DHCP-Optionen wie der Default Gateway und DNS-Server müssen ebenfalls konfiguriert werden.

DNS-Konfiguration

  • In beiden Netzwerken sollte ein zentraler DNS-Server für die Namensauflösung eingerichtet werden. Alternativ kann in der Zweigstelle ein lokaler DNS-Server als Caching-Server dienen.
  • Für DNS-Weiterleitungen müssen die DNS-Server so konfiguriert werden, dass sie bei Bedarf Anfragen an den übergeordneten DNS-Server weiterleiten.

Routing

  • Im Campus-Netzwerk wird ein OSPF-Routing-Protokoll für die dynamische Routenfindung konfiguriert, um sicherzustellen, dass das Routing in einem größeren Netzwerk effizient und anpassungsfähig bleibt.
  • Im Branch-Netzwerk kann ein statisches Routing oder OSPF verwendet werden, um die Verbindung zum Campus zu ermöglichen.
  • Vergewissern Sie sich, dass Routen korrekt aggregiert und bei Bedarf Summarization durchgeführt wird.

3. Sicherheitsvorkehrungen: ACLs, Port-Security und NAT

Die Sicherheit ist ein integraler Bestandteil jedes Netzwerks. In diesem Abschnitt werden wir die Sicherheitsmechanismen durch die Verwendung von Access Control Lists (ACLs), Port-Security und NAT im Lab simulieren.

Access Control Lists (ACLs)

  • ACLs werden auf den Routern und Switches angewendet, um den Zugriff auf bestimmte Netzwerkressourcen zu steuern. In diesem Beispiel wird eine ACL erstellt, die den Zugriff auf VLANs basierend auf IP-Adressen einschränkt.
  • Erstellen Sie sowohl Standard- als auch erweiterte ACLs, um sicherzustellen, dass nur autorisierte Geräte auf das Netzwerk zugreifen können.
  • Verwenden Sie den Befehl
    show access-lists

    , um alle aktiven ACLs zu überprüfen.

Port-Security

  • Port-Security wird auf den Switch-Ports aktiviert, um zu verhindern, dass nicht autorisierte Geräte eine Verbindung zum Netzwerk herstellen.
  • Verwenden Sie
    switchport port-security

    , um die maximale Anzahl an MAC-Adressen pro Port festzulegen.

  • Definieren Sie, wie der Switch reagieren soll, wenn ein Sicherheitsverstoß auftritt, z. B. durch den Befehl
    switchport port-security violation restrict

    .

Network Address Translation (NAT)

  • Für das Branch-Netzwerk wird NAT verwendet, um mehrere interne IP-Adressen auf eine einzige öffentliche IP-Adresse zu mappen.
  • Konfigurieren Sie NAT auf dem Gateway-Router, um den Verkehr zwischen dem privaten Netzwerk und dem Internet zu ermöglichen. Der Befehl
    ip nat inside source list 1 interface Ethernet0 overload

    kann zur Aktivierung von PAT (Port Address Translation) genutzt werden.

4. Monitoring und Fehlerbehebung

Nachdem das Netzwerk eingerichtet wurde, ist es wichtig, ein Monitoring-System zu implementieren, um die Leistung und Verfügbarkeit zu überwachen und bei Bedarf Probleme schnell zu beheben.

Monitoring

  • Verwenden Sie SNMP (Simple Network Management Protocol), um Informationen über den Status von Geräten und Verbindungen zu sammeln.
  • Setzen Sie Syslog-Server auf, um wichtige Ereignisse und Fehlermeldungen von den Geräten zu sammeln und zu speichern.
  • Konfigurieren Sie eine Netzwerkanalyse mit Tools wie Wireshark, um den Datenverkehr zu überwachen und etwaige Fehler zu diagnostizieren.

Fehlerbehebung

  • Verwenden Sie
    ping

    und

    traceroute

    , um Netzwerkverbindungen zu testen und Verbindungsprobleme zu identifizieren.

  • Überprüfen Sie die Routing-Tabelle mit
    show ip route

    und die NAT-Tabelle mit

    show ip nat translations

    .

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