Ein Cisco Router Network Assessment ist nur dann wertvoll, wenn es konkrete Outputs liefert, mit denen Sie Entscheidungen treffen, Risiken reduzieren und ein Implementierungsprojekt sauber planen können. „Wir haben draufgeschaut“ ist kein Ergebnis. Gute Anbieter liefern eine strukturierte Ist-Aufnahme (Inventar, OS/Lizenzen, Konfigauszüge), eine Risiko- und Lückenliste, klare Handlungsempfehlungen (Prioritäten) sowie Nachweise (CLI-Outputs), die auditierbar sind. Dieser Leitfaden zeigt, welche Outputs Sie vom Anbieter erwarten sollten – als checkbare Deliverables, die Sie direkt in RFP/SoW und Abnahme aufnehmen können.
Grundregel: Assessment-Outputs müssen entscheidungsfähig sein
Ein Assessment endet nicht mit einer Liste von „Findings“, sondern mit einem umsetzbaren Plan: Was ist kritisch, was ist mittel, was ist nice-to-have – und welche Maßnahmen sind nötig, bevor ein Go-Live verantwortbar ist.
- Ist-Zustand: nachweisbar (Version/Inventory/Configs)
- Risiken: priorisiert und mit Impact beschrieben
- Lücken: fehlende Inputs/Abhängigkeiten klar benannt
- Empfehlungen: konkrete Maßnahmen + Aufwand/Abhängigkeit
Output 1: Executive Summary (1–2 Seiten, aber technisch korrekt)
Für Stakeholder muss das Assessment kurz und verständlich sein, ohne technische Wahrheit zu verlieren. Es sollte die 5 wichtigsten Risiken und die nächsten Schritte nennen.
- Status: „bereit für Implementierung“ ja/nein und warum
- Top 5 Risiken (z. B. fehlendes Logging, veraltetes Image, fehlende Filterpflicht)
- Empfohlene Maßnahmen (kurz) und grobe Priorität
- Abhängigkeiten: Provider, Firewall, Switch, UAT-Tester
Output 2: Geräte-Inventar & Readiness-Report
Dieses Deliverable ist die Grundlage für alles Weitere. Es muss pro Gerät nachvollziehbar dokumentieren, ob OS, Lizenzen und Ressourcen für den Scope ausreichen.
- Hostname/Standort/Rolle, Modell, Seriennummer
- IOS/IOS XE Version, Boot-Info, Image-Stand
- Lizenzstatus/Feature-Sets (VPN, Routing, Security)
- Ressourcen: CPU/Memory/Flash, Module/SFPs
- Readiness-Fazit: „ok“, „ok mit Risiko“, „nicht ok“
CLI-Nachweise (Inventar/Readiness)
show version
show inventory
show license summary
show boot
dir flash:
Output 3: Konfigurations- und Feature-Übersicht (Ist-Scope)
Der Anbieter sollte strukturiert erfassen, welche Features aktiv sind (Routing, NAT, VPN, QoS, ACLs) und ob diese sauber und standardkonform umgesetzt sind.
- Routing: Static/OSPF/EIGRP/BGP, Default-Handling, Neighbor-Status
- NAT: Ownership, Whitelist, Portforwards, No-NAT (bei VPN)
- VPN: Typ, Peers, interessante Netze, Stabilitätsindikatoren
- Security: Managementzugriff, ACLs/Policies, Segmentierung (wenn vorhanden)
- Monitoring: NTP/Syslog/SNMP, Alarmfähigkeit
CLI-Nachweise (Feature-Sicht)
show running-config | include router ospf|router bgp|crypto|ip nat|policy-map
show ip route summary
show ip nat statistics
show crypto ikev2 sa
Output 4: WAN/Provider-Assessment (Handover-Validierung)
Providerdaten sind oft lückenhaft oder widersprüchlich. Ein gutes Assessment validiert Handover-Parameter (IP/GW/VLAN/MTU) und beschreibt, welche Tests zur SLA-Qualität möglich sind.
- WAN-Übergabe: Interface, VLAN/Tagging, MTU, IP/Gateway
- Bandbreite/CIR und Policing-Indikatoren (wenn erkennbar)
- Redundanzstatus: Single/Dual-ISP, Failover-Fähigkeit
- Path-Qualität: RTT/Loss Baseline zu definierten Zielen
CLI-Nachweise (WAN/Path)
show ip interface brief
show interfaces counters errors
ping 8.8.8.8 repeat 20
traceroute 1.1.1.1
Output 5: Security-Assessment (Hardening, Exposure, Admin-Audit)
Für Unternehmen muss ein Assessment Security-Baselines prüfen: SSH-only, Managementzugriff eingeschränkt, unnötige Services aus, Auditfähigkeit gegeben. Der Output sollte Findings und konkrete Fixes enthalten.
- Admin-Zugriff: SSH-only, VTY-Restriktion, AAA/Accounting (wenn vorhanden)
- Exposition: Services auf WAN, Discovery, unnötige Listener
- Policy-Status: Guest/IoT Regeln (falls Segmente existieren)
- Audit: Zeitstempel, NTP synchronized, zentrale Logs
CLI-Nachweise (Security/Audit)
show ip ssh
show running-config | include line vty|access-class|aaa
show running-config | include ip http|ip http secure
show ntp status
show logging | last 50
Output 6: Monitoring- und Operability-Assessment
Ein Assessment muss bewerten, ob das Netzwerk betreibbar ist: Können Sie Störungen erkennen, korrelieren und eskalieren? Dazu gehören NTP, Syslog, Alarme, Runbookfähigkeit und Notfallzugang.
- NTP/Syslog: konfiguriert und funktional
- SNMPv3/Telemetry: vorhanden (wenn gefordert), NMS-Ziele dokumentiert
- IP SLA/Tracking: vorhanden (wenn Dual-WAN/Path-Down relevant)
- Notfallzugang: OOB/Console/Remote Hands (Status)
- Runbook-Readiness: Standardchecks liefern erwartbare Outputs
CLI-Nachweise (Operability)
show ntp status
show logging | last 50
show ip sla statistics
show track
show processes cpu sorted
Output 7: Findings-Register (priorisiert, mit Risiko und Maßnahmen)
Das Findings-Register ist das wichtigste Deliverable für Entscheidungen. Es sollte pro Finding Risiko, Impact, Wahrscheinlichkeit und konkrete Maßnahme enthalten – plus Owner und Zieltermin.
- Finding-ID, Beschreibung, betroffene Geräte/Standorte
- Risiko/Impact (z. B. Downtime, Security, Compliance)
- Priorität (kritisch/hoch/mittel/niedrig)
- Empfehlung: konkrete Umsetzungsschritte
- Abhängigkeiten: Provider/Firewall/Switch/PKI
- Aufwandsschätzung (grob) und Umsetzungsvorschlag (Projekt/Retainer)
Output 8: Roadmap (Quick Wins, Remediation-Welle, Zielarchitektur)
Ein Assessment sollte einen Umsetzungsweg vorschlagen: was sofort behoben wird (Quick Wins) und was in geplanten Wellen passiert. Das ist besonders bei Multi-Site-Umgebungen wichtig.
- Quick Wins: Hardening, NTP/Syslog, MGMT-Restriktion
- Remediation-Welle 1: Template-Standard, Segmentierung, NAT-Whitelist
- Remediation-Welle 2: Dual-WAN/Tracking, VPN-Standardisierung
- Zielbild: Referenzarchitektur (Branch/HQ), Standards und KPIs
Output 9: Deliverable-Paket für die Übergabe an Implementierung
Das Assessment muss die Brücke zur Implementierung schlagen. Diese Artefakte ermöglichen, dass ein Implementierungsteam ohne erneute Ist-Aufnahme starten kann.
- Konfig-Exports (sanitized), Inventar-Exports, Versionen
- IP-/Interface-Plan Ist, VLAN-/Subnetzliste
- Provider-Handover-Parameter, Circuit-IDs
- Policy- und VPN-Matrix (oder klare Lückenliste)
- Abnahmeplan-Vorschlag (Pre-/Post-Checks, UAT-Fälle)
Output 10: Standard-CLI-Snapshot (als wiederholbare Evidence)
Verlangen Sie, dass der Anbieter einen standardisierten CLI-Snapshot liefert. Das macht Findings nachvollziehbar, hilft bei Audits und dient als Baseline für spätere Changes.
show version
show inventory
show license summary
show ip interface brief
show interfaces counters errors
show ip route 0.0.0.0
show ip route summary
show ip nat statistics
show ip nat translations
show crypto ikev2 sa
show crypto ipsec sa
show ip sla statistics
show track
show ntp status
show logging | last 100
show processes cpu sorted
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Routing: Default/Static Routing oder OSPF, Inter-VLAN Routing (Router-on-a-Stick)
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Services: DHCP (Pools/Scopes), NAT/PAT für Internet-Simulation
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