Ein durchdachtes Design-Briefing ist die Grundlage jedes erfolgreichen Designprojekts. Ob Logo, Corporate Design, Website oder Kampagne – ohne klare Ziele, präzise Informationen und abgestimmte Erwartungen entstehen Missverständnisse, unnötige Korrekturschleifen und enttäuschende Ergebnisse. Das ultimative Design-Briefing hilft dabei, kreative Arbeit von Anfang an in die richtige Richtung zu lenken. Es schafft Klarheit über Marke, Zielgruppe, Ziele, Rahmenbedingungen und Erfolgskriterien. Gerade für Einsteiger ist ein strukturiertes Design-Briefing essenziell, doch auch erfahrene Designer und Auftraggeber profitieren davon, grundlegende Fragen bewusst zu stellen. Dieser Artikel zeigt detailliert, welche Fragen du dir selbst oder deinem Kunden stellen musst, um ein professionelles, effizientes und zielgerichtetes Design-Briefing zu erstellen.
1. Ziele und Zweck des Designprojekts klar definieren
Am Anfang jedes Design-Briefings steht die Frage nach dem Warum.
Ohne ein klares Ziel bleibt Gestaltung beliebig.
Ein Designprojekt kann unterschiedliche Zwecke verfolgen.
Diese müssen eindeutig benannt werden.
Typische Leitfragen sind:
- Welches Problem soll das Design lösen?
- Welches konkrete Ziel wird verfolgt?
- Welche Veränderung soll beim Betrachter erreicht werden?
Ein Logo kann Vertrauen aufbauen, Wiedererkennbarkeit schaffen oder Modernität vermitteln.
Eine Website kann informieren, verkaufen oder Leads generieren.
Je konkreter das Ziel formuliert ist, desto besser kann Design darauf reagieren.
Vage Aussagen wie „es soll gut aussehen“ sind nicht ausreichend.
Auch Prioritäten sind wichtig.
Was ist wichtiger: Image, Conversion oder Reichweite?
Ein sauberes Ziel-Setup spart später Zeit und Kosten.
Es dient als Referenz für jede Designentscheidung.
2. Zielgruppe verstehen und präzise beschreiben
Design richtet sich niemals an alle.
Ein gutes Design-Briefing definiert die Zielgruppe klar.
Wichtige Aspekte sind demografische und psychografische Merkmale.
Alter, Geschlecht und Beruf sind nur der Anfang.
Relevante Fragen lauten:
- Wer soll angesprochen werden?
- Welche Bedürfnisse und Erwartungen hat die Zielgruppe?
- Welche Probleme, Wünsche oder Werte spielen eine Rolle?
Auch das Vorwissen der Zielgruppe ist entscheidend.
Experten benötigen eine andere Ansprache als Einsteiger.
Design-Stil, Sprache, Farbwahl und Bildwelt hängen direkt davon ab.
Ein Design ohne Zielgruppenbezug verfehlt seine Wirkung.
Hilfreich sind Personas.
Sie machen abstrakte Zielgruppen greifbar.
Grundlagen zur nutzerzentrierten Gestaltung bietet die Nielsen Norman Group.
3. Markenidentität und Markenwerte festlegen
Ein Design transportiert immer Markenwerte.
Deshalb müssen diese im Briefing klar formuliert sein.
Die Marke ist mehr als ein Logo.
Sie umfasst Haltung, Tonalität und Persönlichkeit.
Zentrale Fragen sind:
- Wofür steht die Marke?
- Welche Werte sollen vermittelt werden?
- Wie soll die Marke wahrgenommen werden?
Beispiele für Markenattribute sind:
- modern oder traditionell
- nahbar oder exklusiv
- dynamisch oder sachlich
Auch No-Gos sollten benannt werden.
Was passt ausdrücklich nicht zur Marke?
Ein konsistentes Design entsteht nur, wenn Markenwerte bekannt sind.
Sie dienen als emotionaler Kompass im Designprozess.
4. Wettbewerbsumfeld und Marktposition analysieren
Design findet nie im luftleeren Raum statt.
Der Markt und die Konkurrenz beeinflussen Wahrnehmung.
Ein gutes Design-Briefing berücksichtigt das Wettbewerbsumfeld.
Es geht nicht ums Kopieren, sondern ums Abgrenzen.
Wichtige Fragen sind:
- Wer sind die wichtigsten Wettbewerber?
- Wie treten diese visuell auf?
- Wo bestehen gestalterische Chancen zur Differenzierung?
Eine kurze Konkurrenzanalyse reicht oft aus.
Farben, Typografie und Bildsprache sollten betrachtet werden.
So lassen sich gestalterische Klischees erkennen.
Diese können bewusst vermieden oder gezielt gebrochen werden.
Auch die eigene Position im Markt wird klarer.
Design unterstützt diese Positionierung visuell.
Weitere Einblicke in Markenpositionierung bietet die Interaction Design Foundation.
5. Inhalte, Funktionen und Anforderungen definieren
Ein Design-Briefing muss konkrete Anforderungen enthalten.
Besonders bei digitalen Projekten ist das entscheidend.
Hier geht es um Inhalte und Funktionen.
Was muss enthalten sein, was ist optional?
Typische Fragen sind:
- Welche Inhalte müssen dargestellt werden?
- Welche Funktionen sind zwingend notwendig?
- Gibt es technische oder rechtliche Vorgaben?
Bei Websites betrifft das Navigation, Formulare oder Schnittstellen.
Bei Logos können es Varianten und Einsatzbereiche sein.
Auch Formate und Medien sollten benannt werden.
Print, Web, Social Media oder App stellen unterschiedliche Anforderungen.
Je klarer die Anforderungen, desto effizienter der Designprozess.
Unklare Vorgaben führen zu unnötigen Anpassungen.
6. Rahmenbedingungen, Budget und Zeitplan festlegen
Kreativität braucht klare Rahmenbedingungen.
Ein Design-Briefing muss realistische Grenzen setzen.
Dazu gehören Budget, Zeitplan und Ressourcen.
Diese Faktoren beeinflussen Umfang und Tiefe der Gestaltung.
Wichtige Punkte sind:
- Wie hoch ist das verfügbare Budget?
- Gibt es feste Deadlines oder Meilensteine?
- Wer ist in Entscheidungsprozesse eingebunden?
Ein knappes Budget erfordert andere Prioritäten.
Auch enge Zeitpläne beeinflussen den kreativen Prozess.
Transparenz an dieser Stelle verhindert spätere Konflikte.
Design und Erwartungshaltung bleiben realistisch.
Auch Feedback-Prozesse sollten definiert werden.
Wer gibt Feedback und in welcher Form?
7. Erfolgskriterien und Bewertung des Designs festlegen
Ein Design ist kein Selbstzweck.
Es sollte messbar erfolgreich sein.
Deshalb gehört die Definition von Erfolgskriterien ins Briefing.
Sie geben Orientierung für Bewertung und Optimierung.
Mögliche Kriterien sind:
- Wiedererkennungswert der Marke
- Nutzerreaktionen oder Conversion-Raten
- Feedback von Kunden oder Mitarbeitern
Auch qualitative Faktoren spielen eine Rolle.
Zum Beispiel das subjektive Markenempfinden.
Ein Design-Briefing sollte klären, wie Erfolg überprüft wird.
So wird Gestaltung strategisch statt rein geschmacklich bewertet.
Klare Kriterien erleichtern Entscheidungen.
Sie beenden Diskussionen über persönliche Vorlieben.
Ein professionelles Design-Briefing ist damit kein Formalismus.
Es ist ein zentrales Werkzeug für erfolgreiche Gestaltung.
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