Im Jahr 2026 ist die Integration von Smart-Home-Geräten unter Android 16 (Codename: Baklava) dank des universellen Matter-Standards so einfach wie nie zuvor. Du musst dich nicht mehr zwischen verschiedenen Systemen entscheiden – dein Android-Handy erkennt kompatible Geräte automatisch und bündelt sie in einer zentralen Steuerung.
Hier erfährst du, wie du dein Zuhause vernetzt, Automatisierungen nutzt und die Kontrolle direkt in dein System integrierst.
1. Das Fundament: Matter und Google Home
Matter ist die gemeinsame Sprache für Smart-Home-Geräte (Apple, Google, Amazon, Samsung). Wenn du ein neues Gerät kaufst, achte auf das Matter-Logo.
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Einrichtung: Schalte dein neues Gerät ein. Dein Android-Handy erkennt es meist sofort per Pop-up (“Fast Pair”). Folge den Anweisungen, um es in dein WLAN einzubinden.
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Die Zentrale: Nutze die Google Home App. Hier laufen alle Fäden zusammen – von der Glühbirne bis zum Thermostat.
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Geräte-Steuerung (Device Controls): Du musst die App nicht jedes Mal öffnen. Ziehe die Statusleiste herunter und tippe auf das Home-Symbol (oder halte die Power-Taste gedrückt), um sofortigen Zugriff auf deine wichtigsten Lampen und Schlösser zu haben.
2. Google Assistant Routinen: Automatisierung für Profis
Ein wirklich smartes Zuhause reagiert von selbst. Mit Routinen verknüpfst du mehrere Aktionen mit einem Befehl oder Ereignis.
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Beispiel „Gute Nacht“: Sagst du „Hey Google, gute Nacht“, schaltet dein Handy das Licht aus, regelt die Heizung herunter, prüft, ob die Haustür verriegelt ist, und spielt Beruhigungsgeräusche ab.
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Auslöser: Du kannst Routinen auch an Bedingungen knüpfen. „WENN mein Wecker klingelt, DANN fahre die Jalousien hoch und schalte die Kaffeemaschine ein.“
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Link: Verwalte deine Routinen direkt in der Google Home App oder unter assistant.google.com.
3. Herstellerübergreifend: Samsung SmartThings
Besitzt du ein Samsung Galaxy, ist Samsung SmartThings oft die bessere Wahl. Es ist eines der mächtigsten Ökosysteme am Markt.
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Vorteil: SmartThings unterstützt neben Matter auch ältere Standards wie Zigbee und Z-Wave (über einen Hub).
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Integration: Die App lässt sich perfekt mit der Samsung-Oberfläche (One UI) verzahnen, sodass du deine Geräte sogar über die Galaxy Watch oder den Samsung TV steuern kannst.
4. Das Dashboard auf dem Sperrbildschirm (Android 16 Feature)
Ein Highlight in 2026 ist das Home Dashboard direkt auf deinem Sperrbildschirm oder Tablet-Hub.
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Konfiguration: Gehe zu Einstellungen > Display > Sperrbildschirm > Home-Steuerung.
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Nutzen: Du kannst deine wichtigsten Geräte steuern, ohne das Handy zu entsperren. Das ist ideal, wenn du nach Hause kommst und schnell das Licht einschalten möchtest.
5. Fortgeschrittene Lösung: Home Assistant
Für Nutzer, die maximale Privatsphäre wollen und keine Cloud nutzen möchten, ist Home Assistant die beste Lösung.
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Die App: Home Assistant für Android.
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Vorteil: Alles bleibt in deinem eigenen Netzwerk. Du kannst extrem komplexe Logiken erstellen (z. B. „Licht nur an, wenn der Fernseher läuft UND es draußen dunkel ist“).
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Widgets: Home Assistant bietet die flexibelsten Widgets für deinen Android-Homescreen, um einzelne Szenen mit einem Tipp zu starten.
Fazit
Smart-Home-Integration unter Android 16 bedeutet Wahlfreiheit. Dank Matter kannst du Geräte fast aller Hersteller mischen. Die Google Home App ist der perfekte Einstieg für einfache Steuerung, während SmartThings oder Home Assistant dir grenzenlose Automatisierungs-Möglichkeiten bieten.












