February 8, 2026

Energy Harvesting: Mikrocontroller ganz ohne Batterie betreiben

Energy Harvesting beschreibt die Gewinnung von elektrischer Energie aus der Umgebung, um elektronische Geräte zu betreiben – idealerweise so effizient, dass eine Batterie überflüssig wird. Genau hier wird es für Maker, IoT-Entwickler und Embedded Engineers spannend: Ein Mikrocontroller ganz ohne Batterie zu betreiben, bedeutet weniger Wartung, weniger Elektroschrott und völlig neue Einsatzmöglichkeiten an Orten, an denen ein Batteriewechsel unpraktisch oder unmöglich ist. Das Hauptkeyword Energy Harvesting taucht dabei nicht nur in Forschungsprojekten auf, sondern zunehmend in realen Anwendungen wie Funksensoren, Zustandsüberwachung in der Industrie, smarten Gebäudeinstallationen oder Messpunkten in der Landwirtschaft. Dennoch gilt: Ein „batterieloser Mikrocontroller“ ist selten ein System, das dauerhaft unter Volllast läuft. Es geht vielmehr um extrem sparsame Elektronik, intelligente Energiespeicherung (z. B. Superkondensator) und eine Firmware-Strategie, die nur dann aktiv wird, wenn genug Energie vorhanden ist. Dieser Artikel erklärt, wie Energy Harvesting funktioniert, welche Energiequellen in der Praxis taugen und wie Sie ein zuverlässiges, batterieloses Embedded-System planen.

Was bedeutet „Mikrocontroller ohne Batterie“ in der Praxis?

Der Satz klingt nach Science-Fiction, ist aber mit einer wichtigen Einschränkung realistisch: In den meisten Energy-Harvesting-Szenarien arbeitet der Mikrocontroller nicht kontinuierlich, sondern in Zyklen. Er sammelt Energie, wacht kurz auf, misst oder funkt, und schläft wieder ein. Das Designziel lautet daher nicht „maximale Rechenleistung“, sondern „maximale Energieeffizienz“.

Typische batterielose Systeme arbeiten mit einer kleinen Energiespeicherung, etwa einem Superkondensator oder einem sehr kleinen Akku (z. B. Thin-Film), um kurze Leistungspeaks abzufangen. Selbst wenn keine klassische Batterie eingesetzt wird, bedeutet das nicht automatisch „ohne Speicher“. Denn viele Energiequellen liefern zu wenig Leistung für Funkübertragungen oder Sensorheizungen, wenn kein Puffer existiert.

Energie-Budget statt Bauchgefühl

Für ein funktionierendes System brauchen Sie ein Energie-Budget: Wie viel Energie liefert die Quelle pro Zeit? Wie viel verbraucht Ihr Mikrocontroller im Schlaf, beim Messen, beim Rechnen und beim Senden? Aus diesen Zahlen ergibt sich, ob ein Projekt realistisch ist – und wie oft es „aufwachen“ darf. Gerade Einsteiger unterschätzen häufig Funkmodule oder Peripherie, die kurzfristig deutlich mehr Strom ziehen als der Mikrocontroller selbst.

Die wichtigsten Energy-Harvesting-Quellen im Überblick

Energy Harvesting ist kein einzelnes Verfahren, sondern ein Sammelbegriff. Welche Quelle sinnvoll ist, hängt von Einsatzort, Umweltbedingungen und Leistungsbedarf ab. In der Praxis haben sich einige Quellen besonders etabliert.

  • Solar (Photovoltaik): Sehr verbreitet, skalierbar, gute Energiedichte bei Licht. Funktioniert auch indoor mit passenden Zellen, aber deutlich geringerer Ertrag.
  • Thermoelektrisch (TEG): Nutzt Temperaturdifferenzen (Seebeck-Effekt), z. B. zwischen Rohrleitung und Umgebung oder Körperwärme und Luft.
  • Vibration/Piezo: Gewinnung aus Schwingungen, z. B. an Maschinen oder Fahrzeugen. Eher für Nischen, aber spannend in Industrieumgebungen.
  • Elektromagnetisch (Induktion): Energie aus magnetischen Feldern oder Bewegung in Spulen, oft in Kombination mit Vibrationen.
  • RF Energy Harvesting: Energie aus Funkfeldern (z. B. RFID/NFC). Meist nur für sehr kleine Leistungen, dafür gut für „Wake-up“ oder Near-Field-Szenarien.

Ein guter Überblick zu den Grundprinzipien findet sich beispielsweise bei Energy Harvesting Grundlagen sowie bei Herstellern von Power-Management-ICs, die typische Schaltungen und Anwendungsbeispiele zeigen.

Solar Energy Harvesting: Der Klassiker für IoT-Sensoren

Photovoltaik ist die meistgenutzte Energy-Harvesting-Quelle, weil sie verhältnismäßig einfach zu integrieren ist und bei Tageslicht genügend Energie liefert, um auch Funkübertragungen zu ermöglichen. Outdoor können kleine Solarzellen erstaunlich viel leisten. Indoor sieht es anders aus: Kunstlicht liefert deutlich weniger nutzbare Energie, und die Zellwahl (z. B. amorphes Silizium) wird wichtiger.

Für batterielose Mikrocontroller-Projekte ist Solar ideal, wenn Sie entweder regelmäßig Licht haben oder Ihr System genug Puffer für dunkle Phasen speichern kann. Viele reale Produkte sind deshalb nicht strikt „ohne Batterie“, sondern „energy-harvesting-gestützt“ – mit winzigen Speichern, die Wartungsintervalle stark verlängern.

Praxis-Tipp: Lichtbedingungen realistisch testen

Planen Sie nicht mit theoretischen Maximalwerten. Messen Sie die Spannung und den Strom Ihrer Solarzelle an der geplanten Montageposition: Fensterbank, Kellerraum, Maschinenhalle, Outdoor am Zaun. Bereits Schatten, Ausrichtung und Verschmutzung können die Ausbeute massiv verändern. Für eine robuste Auslegung gilt: Lieber konservativ rechnen und Reserve einplanen.

Thermoelektrische Generatoren: Energie aus Temperaturdifferenzen

Thermoelektrische Generatoren (TEG) liefern Strom, wenn zwischen zwei Seiten eine Temperaturdifferenz besteht. Das klingt einfach, ist aber in der Praxis eine Frage des Wärmemanagements: Sie benötigen eine warme Seite und eine kalte Seite, die sich dauerhaft unterscheiden. Klassische Beispiele sind Rohrleitungen, Motoren, Abwärmequellen oder Körperwärme, wenn die Außenseite ausreichend gekühlt wird.

TEGs sind spannend, weil sie auch ohne Licht funktionieren. Allerdings sind die Spannungen oft sehr niedrig, insbesondere bei kleinen Temperaturdifferenzen. Das macht eine leistungsfähige „Energy-Harvesting-Power-Management“-Stufe nötig, die schon bei sehr niedrigen Eingangsspannungen startet und effizient hochwandelt.

Wer tiefer in die technischen Details einsteigen möchte, findet eine verständliche Einführung zum thermoelektrischen Generator und dessen Kennwerten.

Vibration und Piezo: Strom aus Bewegung gewinnen

Vibrationsharvesting nutzt mechanische Schwingungen, um elektrische Energie zu erzeugen. Piezoelemente liefern dabei eine elektrische Spannung, wenn sie verformt werden. In industriellen Umgebungen kann das attraktiv sein, weil Maschinen, Pumpen oder Motoren dauerhaft Vibrationen erzeugen. Auch in Fahrzeugen oder an Brücken (Struktursensorik) sind solche Konzepte denkbar.

Der Nachteil: Die Energieausbeute hängt stark von Frequenz, Amplitude und mechanischer Kopplung ab. Zudem ist das Signal oft wechselspannungsähnlich und muss gleichgerichtet und effizient in einen Speicher geführt werden. Für Einsteiger ist Vibrationharvesting möglich, aber anspruchsvoller als Solar, weil Mechanik und Elektronik enger zusammenhängen.

RF Energy Harvesting: Energie aus Funkfeldern

RF Energy Harvesting nutzt elektromagnetische Felder, beispielsweise aus RFID- oder NFC-Systemen. In der Praxis ist die gewinnbare Leistung meist klein, reicht aber für sehr kurze Aufgaben: Identifikation, ein kurzer Sensorwert oder das Aufwecken eines Systems. Passiv betriebene RFID-Tags zeigen, dass „batterielos“ sehr gut funktionieren kann – allerdings im Nahfeld und mit stark begrenztem Energiehaushalt.

Für Mikrocontroller-Projekte ist RF-Harvesting vor allem dann interessant, wenn Sie einen definierten „Energiegeber“ haben, z. B. ein NFC-fähiges Smartphone oder ein stationäres Feld. Als Einstieg bietet sich das Thema NFC an, weil es praxisnah und gut dokumentiert ist.

Das Herzstück: Power-Management-ICs und Energy-Harvesting-Schaltungen

Eine Energy-Harvesting-Quelle liefert selten genau das, was ein Mikrocontroller benötigt. Spannung und Strom schwanken, Peaks sind kurz, und die Kennlinie ist nicht trivial. Hier kommen Power-Management-ICs (PMICs) für Energy Harvesting ins Spiel. Sie übernehmen Aufgaben wie:

  • Gleichrichtung: nötig bei piezoelektrischen oder induktiven Quellen
  • Spannungswandlung: Boost (hoch), Buck (runter) oder Buck-Boost (beides)
  • MPPT/Optimierung: bei Solarzellen oft sinnvoll, um näher am Maximum Power Point zu arbeiten
  • Laderegelung: für Superkondensatoren oder kleine Akkus
  • Unterspannungsüberwachung: Brownout-Schutz, definierter Reset, Power-Good-Signale

Warum „Cold Start“ entscheidend ist

Ein zentraler Begriff ist der Cold Start: Kann Ihr System aus komplett leerem Speicher überhaupt anlaufen? Manche Schaltungen funktionieren gut, wenn bereits ein bisschen Spannung vorhanden ist, kommen aber aus „0 Volt“ nicht hoch. Für batterielose Geräte ist das ein häufiger Stolperstein. Achten Sie daher bei der Auswahl von PMICs und Boost-Wandlern darauf, ab welcher Eingangsspannung sie starten können und wie effizient sie in Ihrem Lastbereich arbeiten.

Energiespeicher: Superkondensator, Thin-Film-Akku oder doch Batterie?

Auch wenn das Ziel „ohne Batterie“ lautet, ist ein Energiespeicher fast immer sinnvoll. Er sorgt dafür, dass der Mikrocontroller bei kurzfristigen Lastspitzen nicht abstürzt und dass Mess- oder Sendevorgänge sauber abgeschlossen werden können. In der Praxis sind drei Speichertypen verbreitet:

  • Superkondensatoren: viele Ladezyklen, schnell ladbar, aber höhere Selbstentladung und Spannung fällt beim Entladen stark ab.
  • Thin-Film- oder Micro-Akkus: kompakt, geringere Selbstentladung, aber begrenzte Zyklen und aufwändigere Laderegelung.
  • Primärbatterie als Backup: streng genommen nicht „batterielos“, aber extrem wartungsarm, wenn Harvesting den Großteil liefert.

Wenn Sie wirklich konsequent ohne Batterie planen, sind Superkondensatoren oft der Einstieg, weil sie robust sind und viele Ladezyklen vertragen. Dafür brauchen Sie eine Spannungswandlung, denn ein Mikrocontroller benötigt typischerweise stabile 3,3 V oder 1,8 V, während der Kondensator je nach Ladezustand stark schwankt.

Firmware-Strategien für Energy Harvesting: Das System muss „energie-bewusst“ sein

Energy Harvesting ist nicht nur Hardware. Die Firmware entscheidet, ob das System stabil läuft oder sich in Reset-Schleifen verliert. Ein zentraler Ansatz ist „Energy-Aware Computing“: Der Mikrocontroller führt nur dann energieintensive Aufgaben aus, wenn der Energiespeicher einen sicheren Schwellwert erreicht hat.

  • Deep Sleep als Standard: Der Mikrocontroller schläft so viel wie möglich und wacht nur kurz auf.
  • Duty Cycling: Sensoren und Funk werden nur zyklisch aktiviert.
  • Brownout-robuste Zustände: Wichtige Statusdaten werden so gespeichert, dass ein Energieabfall keinen Datenmüll erzeugt.
  • Energie-Check vor Funk: Senden kostet oft am meisten. Erst senden, wenn genug Reserve da ist.
  • Batching von Daten: Mehrere Messwerte sammeln und gebündelt übertragen, statt ständig zu funken.

Checkpointing und „Failure-Safe“-Design

In batterielosen Systemen ist ein plötzlicher Spannungsabfall kein Sonderfall, sondern normal. Daher lohnt sich ein Design, das Zwischenstände regelmäßig sichert. Das kann bedeuten: Messwerte erst dann als „gültig“ markieren, wenn sie vollständig geschrieben wurden, oder Zustandsautomaten so bauen, dass sie nach einem Reset sauber wieder einsteigen. Für Mikrocontroller mit FRAM oder externer FRAM-Anbindung kann das besonders elegant sein, weil Schreibzyklen unkritischer sind als bei Flash.

Funkkommunikation ohne Batterie: Was ist realistisch?

Viele möchten batterielose Sensoren direkt per WLAN betreiben. In der Praxis ist WLAN oft zu energiehungrig, zumindest für sehr kleine Harvesting-Quellen. Realistischer sind Funktechnologien, die für Low-Power konzipiert wurden. Welche geeignet ist, hängt stark vom System ab.

  • BLE (Bluetooth Low Energy): gut für kurze Distanzen und kurze Übertragungen, oft praktikabel mit Energy Harvesting.
  • LoRa/LoRaWAN: große Reichweite, kurze Sendezeiten möglich, dafür höhere Peak-Ströme – mit gutem Puffer machbar.
  • Sub-GHz (proprietär): flexibel, oft sehr stromsparend, aber eigenes Protokolldesign nötig.
  • NFC/RFID: für Nahfeld und sehr kurze Daten, dafür potenziell vollständig passiv.

Als Orientierung für energiesparende Funksysteme lohnt sich ein Blick in grundlegende Beschreibungen zu Bluetooth Low Energy oder zu LoRaWAN (LoRa Alliance).

Hardware-Auswahl: Welche Mikrocontroller eignen sich besonders?

Für Energy Harvesting zählen nicht „MHz“ und „Kerne“, sondern Schlafstrom, Wake-up-Zeit, Peripherieeffizienz und Spannungsbereich. Moderne Mikrocontroller-Familien bieten oft ausgefeilte Low-Power-Modi, schnelle Interrupt-Wake-ups und Peripherie, die Aufgaben teilweise ohne CPU erledigen kann. Achten Sie bei der Auswahl vor allem auf:

  • Sehr niedriger Sleep Current: ideal im Mikroampere- oder sogar Nanoampere-Bereich (je nach Plattform).
  • Schneller Wake-up: kurze aktive Zeit senkt den Energiebedarf.
  • Peripherie mit Low-Power-Funktionen: z. B. ADC mit wenig Overhead, Timer, DMA.
  • Flexible Spannungsversorgung: Betrieb bei 1,8 V oder breitem Bereich kann helfen.
  • Gute Toolchain und Debugging: Low-Power-Bugs sind schwer zu finden; Messbarkeit ist entscheidend.

Wenn Sie mit populären Maker-Plattformen arbeiten, sind viele Projekte trotzdem möglich – aber oft eher „harvesting-unterstützt“ als strikt „batterielos“. Für echte Batterielosigkeit lohnt sich häufig der Schritt zu spezialisierten Low-Power-MCUs und passenden Energy-Harvesting-PMICs.

Mess- und Testmethoden: Ohne Messung kein zuverlässiges Design

Energy Harvesting verzeiht keine unklaren Annahmen. Deshalb ist Messen ein Kernbestandteil des Entwicklungsprozesses. Sie sollten mindestens folgende Punkte erfassen:

  • Sleep-Strom: im tiefsten Schlafmodus mit aktivierten Wake-up-Quellen
  • Peak-Strom: beim Funkstart, Sensoraktivierung oder Display-Update
  • Zyklusenergie: Energie pro Messung oder pro Übertragung
  • Ladeverhalten des Speichers: wie schnell und unter welchen Bedingungen lädt der Superkondensator?
  • Spannungseinbrüche: kritische Momente identifizieren, an denen Brownout droht

In der Praxis helfen dafür ein gutes Multimeter, ein Strommessadapter oder ein Power-Analyzer. Auch einfache Methoden wie ein Shunt-Widerstand plus Oszilloskop können wertvolle Einblicke liefern, solange sauber und sicher gemessen wird.

Typische Fehlerquellen beim batterielosen Betrieb

Viele Projekte scheitern nicht am Prinzip, sondern an Details. Zu den häufigsten Ursachen gehören falsche Erwartungen an die Energiequelle und fehlende Reserve im Design.

  • Zu kleiner Energiespeicher: Funk- oder Sensorpeaks reißen die Spannung unter die Mindestgrenze.
  • Zu hoher Grundverbrauch: Pull-ups, Status-LEDs, Spannungsregler oder Sensoren ziehen im „Sleep“ zu viel.
  • Reset-Schleifen: Das System startet, zieht Strom, bricht ein, startet neu – ohne jemals stabil zu laufen.
  • Falsche Spannungswandlung: Der Regler ist ineffizient bei kleinen Lasten oder startet nicht zuverlässig (Cold Start).
  • Unklare Umgebungsbedingungen: Indoor-Licht, Temperaturschwankungen oder Vibrationen sind nicht konstant.

Designregel: Erst die Energie, dann die Features

Starten Sie immer mit einem Minimalaufbau: PMIC, Speicher, Mikrocontroller im Sleep, Wake-up-Timer, einfache Messung. Erst wenn das Energie-Budget stabil ist, kommen Funk, komplexere Sensoren oder häufigere Zyklen dazu. Diese Reihenfolge spart enorm Zeit, weil Sie Probleme an der Quelle erkennen, statt später im Gesamtchaos zu suchen.

Anwendungsbeispiele: Wo batterielose Mikrocontroller besonders sinnvoll sind

Energy Harvesting spielt seine Stärken überall dort aus, wo Wartung teuer ist oder viele Sensoren verteilt werden müssen. Typische Einsatzfelder sind:

  • Gebäudeautomation: batterielose Taster, Raumklimasensoren, Fensterkontakte – mit Licht oder mechanischer Energie.
  • Industrie (Condition Monitoring): Vibrations- oder Temperaturdaten an Maschinen, die ohnehin Energiequellen (Vibration/Abwärme) bieten.
  • Landwirtschaft: Messpunkte im Feld, bei denen Solar plus Puffer langfristig autark arbeiten kann.
  • Logistik: RFID/NFC-basierte Sensorlabels für Zustandsdaten (Temperatur, Feuchte) im Nahfeld.

Je nach Anwendung ist „komplett ohne Batterie“ realistisch – oder ein Hybrid ist sinnvoller. Entscheidend ist, ob die Umwelt zuverlässig Energie liefert und wie kritisch die Mess- und Sendeintervalle sind.

Planungscheckliste: So gehen Sie strukturiert vor

  • Energiequelle definieren: Licht, Temperaturdifferenz, Vibration, RF – und reale Bedingungen messen.
  • Energie-Budget berechnen: Verbrauch pro Zyklus + Schlafverbrauch vs. Ertrag pro Zeit.
  • Speicher dimensionieren: Superkondensator/kleiner Akku passend zu Peaks und Dunkelphasen.
  • Power-Management auswählen: Cold Start, Effizienz im Teillastbereich, Unterspannungsüberwachung.
  • Firmware energie-bewusst entwerfen: Deep Sleep, Checkpoints, Funk nur bei ausreichender Reserve.
  • Testen und iterieren: Stromprofile messen, Schwellenwerte anpassen, Reserve einplanen.

Wer Energy Harvesting ernsthaft umsetzt, baut im Kern ein „Energiemanagement-System“ mit Mikrocontroller – nicht nur ein klassisches IoT-Gerät mit kleiner Solarzelle. Genau diese Denkweise macht batterielose Embedded-Projekte zuverlässig und praxistauglich.

IoT-PCB-Design, Mikrocontroller-Programmierung & Firmware-Entwicklung

PCB Design • Arduino • Embedded Systems • Firmware

Ich biete professionelle Entwicklung von IoT-Hardware, einschließlich PCB-Design, Arduino- und Mikrocontroller-Programmierung sowie Firmware-Entwicklung. Die Lösungen werden zuverlässig, effizient und anwendungsorientiert umgesetzt – von der Konzeptphase bis zum funktionsfähigen Prototyp.

Diese Dienstleistung richtet sich an Unternehmen, Start-ups, Entwickler und Produktteams, die maßgeschneiderte Embedded- und IoT-Lösungen benötigen. Finden Sie mich auf Fiverr.

Leistungsumfang:

  • IoT-PCB-Design & Schaltplanerstellung

  • Leiterplattenlayout (mehrlagig, produktionstauglich)

  • Arduino- & Mikrocontroller-Programmierung (z. B. ESP32, STM32, ATmega)

  • Firmware-Entwicklung für Embedded Systems

  • Sensor- & Aktor-Integration

  • Kommunikation: Wi-Fi, Bluetooth, MQTT, I²C, SPI, UART

  • Optimierung für Leistung, Stabilität & Energieeffizienz

Lieferumfang:

  • Schaltpläne & PCB-Layouts

  • Gerber- & Produktionsdaten

  • Quellcode & Firmware

  • Dokumentation & Support zur Integration

Arbeitsweise:Strukturiert • Zuverlässig • Hardware-nah • Produktorientiert

CTA:
Planen Sie ein IoT- oder Embedded-System-Projekt?
Kontaktieren Sie mich gerne für eine technische Abstimmung oder ein unverbindliches Angebot. Finden Sie mich auf Fiverr.

 

Related Articles