Mood Tracker Vorlagen sind eine kreative und zugleich praktische Möglichkeit, Ihre Stimmung über Tage, Wochen oder Monate hinweg zu dokumentieren. Statt nur „gut“ oder „schlecht“ zu notieren, machen Sie Gefühle sichtbar: als Farbfelder, Symbole, Skalen oder kleine Illustrationen. Das hilft, Muster zu erkennen – zum Beispiel, ob Stressphasen, Schlafmangel, bestimmte Termine oder Gewohnheiten Ihre Stimmung beeinflussen. Gerade im Bullet Journal oder Notizbuch ist ein Mood Tracker deshalb so beliebt: Er verbindet Selbstreflexion mit Gestaltung und bleibt trotzdem alltagstauglich. Wichtig ist dabei, realistisch zu planen. Eine Vorlage, die zu aufwendig ist, wird schnell nicht mehr genutzt. Eine Legende, die zu kompliziert ist, sorgt für Verwirrung. Und ein Layout, das zu wenig Platz bietet, frustriert. In diesem Artikel finden Sie praxiserprobte Mood Tracker Vorlagen, die Sie sofort nachzeichnen können – von minimalistischen Designs bis zu kreativen Themen-Trackern. Sie erfahren, wie Sie eine sinnvolle Skala und Farblegende festlegen, welche Layouts sich für Einsteiger besonders eignen, wie Sie mit Hand Lettering übersichtliche Überschriften gestalten und wie Ihr Mood Tracker so entsteht, dass er nicht nur schön aussieht, sondern Ihnen wirklich dabei hilft, Ihre Stimmung strukturiert zu dokumentieren.
1. Warum Mood Tracking sinnvoll ist und was Sie daraus lernen können
Ein Mood Tracker ist kein „Test“, den man bestehen muss, sondern ein Beobachtungsinstrument. Wenn Sie Ihre Stimmung regelmäßig festhalten, entsteht ein Überblick, der im Alltag oft fehlt. Viele merken erst durch die visuelle Darstellung, wie sehr Faktoren wie Schlaf, Bewegung, soziale Kontakte, Arbeitslast oder Ernährung mit der eigenen Gefühlslage zusammenhängen.
- Muster erkennen: wiederkehrende Auslöser, Stressspitzen, Erholungsphasen.
- Fortschritt sehen: positive Entwicklungen werden sichtbar, auch wenn sie langsam sind.
- Selbstfürsorge stärken: Sie merken früher, wenn Sie Pausen oder Unterstützung brauchen.
- Reflexion erleichtern: Ein Blick auf den Monat ersetzt lange Grübeleien.
Als allgemeiner Hintergrund zu Stimmung und Emotionen kann Emotion hilfreich sein.
2. Die Basis: Skala, Farben und Legende richtig festlegen
Die wichtigste Entscheidung bei Mood Tracker Vorlagen ist die Legende. Sie bestimmt, wie schnell und eindeutig Sie Ihre Einträge machen können. Je einfacher die Legende, desto eher bleiben Sie dran. Gleichzeitig sollte sie genug Nuancen bieten, damit Sie sich wiederfinden.
- Skala mit 4–6 Stimmungen: ideal für Einsteiger (z. B. „sehr gut“, „gut“, „neutral“, „schlecht“, „sehr schlecht“).
- Skala mit 7–10 Stimmungen: gut für Fortgeschrittene, wenn Sie differenzierter tracken möchten.
- Farben logisch wählen: z. B. helle Töne für positive, dunklere für belastende Stimmung (aber nur, wenn das für Sie passt).
- Legende sichtbar platzieren: am Rand oder unter dem Titel, damit Sie nicht nachdenken müssen.
Praxis-Tipp
Vermeiden Sie zu ähnliche Farben (z. B. drei Blautöne). Der Mood Tracker soll auf einen Blick verständlich sein – auch nach mehreren Wochen.
3. Hand Lettering für Mood Tracker: Überschriften, die motivieren und strukturieren
Im Notizbuch ist Lettering besonders dann stark, wenn es Struktur schafft. Nutzen Sie dekorative Schriften für den Titel und klare Schriften für Legende und Notizen. So bleibt Ihr Tracker ästhetisch, aber lesbar.
- Titel: „Mood Tracker“, „Stimmung“, „Mood“, „How I felt“ oder thematisch passend (z. B. „Wellen“, „Himmel“, „Energie“).
- Untertitel: Monat/Jahr, z. B. „Februar 2026“.
- Legende: in schlichter Druckschrift, ggf. mit kleinen Farbfeldern.
- Zusatzfelder: „Trigger“, „Highlights“, „Schlaf“, „Stress“ – sehr klein und funktional.
4. Mood Tracker Vorlage 1: Der klassische Monats-Grid (minimalistisch und schnell)
Diese Vorlage ist der Standard, weil sie extrem zuverlässig ist: 30 oder 31 kleine Felder, die Sie täglich einfärben. Sie brauchen kaum Platz und sind in wenigen Minuten aufgebaut.
- Aufbau: 5–6 Spalten, 5–6 Zeilen, je ein Feld pro Tag.
- Beschriftung: kleine Tageszahlen in einer Ecke.
- Eintrag: Feld komplett einfärben oder nur einen Punkt setzen.
- Vorteil: sehr schnell, ideal für Einsteiger.
- Extra: kleine Legende direkt daneben.
5. Mood Tracker Vorlage 2: „Year in Pixels“ im Notizbuch-Format
Wenn Sie langfristige Trends sehen möchten, ist „Year in Pixels“ eine der beliebtesten Mood Tracker Vorlagen. Dabei färben Sie pro Tag ein Mini-Quadrat und sehen am Ende des Jahres ein farbiges Gesamtbild. In kleineren Notizbüchern kann man das auch als „Quarter in Pixels“ oder „6 Months in Pixels“ umsetzen.
- Aufbau: Monate als Zeilen, Tage als Spalten (oder umgekehrt).
- Schrift: Monatskürzel in klarer Druckschrift, damit alles kompakt bleibt.
- Eintrag: sehr kleine Farbpunkte oder Mini-Kästchen.
- Vorteil: Muster über lange Zeiträume sichtbar.
Für den Bullet-Journal-Kontext kann Bullet Journal – Learn the Method als Hintergrund dienen.
6. Mood Tracker Vorlage 3: Die Skala-Leiste (für „stufige“ Stimmung)
Wenn Sie lieber eine Abstufung als Kategorien nutzen, eignet sich eine Skala-Leiste. Sie definieren zum Beispiel fünf Stufen von „sehr gut“ bis „sehr schlecht“ und markieren täglich die passende Stufe. Das ist besonders hilfreich, wenn Ihre Stimmung oft zwischen Nuancen schwankt.
- Aufbau: pro Tag eine kleine Zeile mit 5–10 Punkten/Strichen.
- Eintrag: Punkt einkreisen, Häkchen setzen oder farbig markieren.
- Vorteil: differenziert, ohne viele Farben zu benötigen.
- Design-Idee: Skala als dezenter Balken, der sich über den Monat zieht.
7. Mood Tracker Vorlage 4: Kreis-Tracker (ästhetisch und sehr beliebt)
Der Kreis-Tracker ist optisch ein Highlight: Sie teilen einen Kreis in 30/31 Segmente und färben täglich ein Segment. Das Ergebnis wirkt wie ein farbiges Diagramm. Diese Vorlage eignet sich besonders, wenn Sie gern gestalten und eine starke Monatsübersicht möchten.
- Aufbau: Kreis in Segmente teilen, Tageszahlen außen oder innen.
- Eintrag: Segment in der passenden Stimmung einfärben.
- Vorteil: sehr dekorativ, passt gut auf eine Titel-/Monatsstartseite.
- Wichtig: Segmente nicht zu schmal zeichnen, sonst wird das Ausmalen mühsam.
8. Mood Tracker Vorlage 5: Themen-Tracker mit Symbolen (Wolken, Blätter, Sterne)
Diese Mood Tracker Vorlage ist ideal, wenn Sie Kreativität als Motivation nutzen. Statt Kästchen verwenden Sie Symbole, die Sie täglich einfärben oder ausfüllen. Das wirkt spielerisch und kann helfen, dranzubleiben – besonders, wenn Sie gerne malen oder doodlen.
- Wolken: jede Wolke = ein Tag, besonders schön für ruhige, „weiche“ Designs.
- Sterne: ideal für Night-Sky-Themen oder „Glow“-Monate.
- Blätter: perfekt für Natur- oder Herbstthemen.
- Herzen: beliebt für Selfcare, Dankbarkeit, Beziehungsthemen.
- Wellen: passend zur Idee, dass Stimmung sich bewegt und verändert.
Praxis-Tipp
Nutzen Sie pro Symbol genug Fläche, damit die Farben erkennbar bleiben. Zu kleine Icons sehen später schnell „schmutzig“ aus.
9. Mood Tracker Vorlage 6: Kombi-Tracker (Mood + Schlaf + Stress)
Viele möchten nicht nur die Stimmung dokumentieren, sondern auch Einflussfaktoren. Ein Kombi-Tracker kann sehr aufschlussreich sein, solange er übersichtlich bleibt. Der Trick: Verwenden Sie unterschiedliche Markierungsmethoden, statt alles nur über Farben zu lösen.
- Mood: Farbe im Hauptfeld.
- Schlaf: kleine Zahl (Stunden) oder Balken pro Tag.
- Stress: Punkt-Skala (1–5) oder kleines Symbol.
- Bewegung: Häkchen oder Mini-Icon (z. B. Schuh).
- Vorteil: Sie erkennen Zusammenhänge, ohne extra Seiten.
10. Mood Tracker Vorlage 7: „Wort des Tages“ als Micro-Journaling
Wenn Sie nicht jeden Tag ausmalen möchten, aber trotzdem Ihre Stimmung festhalten wollen, ist „Wort des Tages“ eine sehr elegante Alternative. Sie notieren pro Tag ein Wort, das Ihre Stimmung beschreibt. Das kann sachlich („fokussiert“) oder emotional („leicht“, „überfordert“) sein. Als visuelles Element können Sie das Wort farblich markieren oder in ein kleines Label setzen.
- Aufbau: Liste mit 30/31 Zeilen.
- Eintrag: ein Wort oder eine Mini-Phrase.
- Optional: Farbpunkte daneben als schnelle Stimmungscodierung.
- Vorteil: sehr reflektierend, wenig Aufwand, wenig Material.
11. Gestaltung, die motiviert: Farben, Akzente und Layout-Ruhe
Ein Mood Tracker soll Sie unterstützen, nicht überfordern. Deshalb wirkt ein ruhiges Design oft motivierender als ein sehr komplexes. Setzen Sie Akzente gezielt – am Titel, an der Legende oder an kleinen Dividern – und halten Sie die Trackerfläche bewusst klar.
- Ein Akzentton: für Titel, Rahmen oder kleine Icons.
- Neutrale Linien: Raster in Grau statt tiefem Schwarz wirkt weicher.
- Weißraum nutzen: nicht jeden freien Bereich füllen.
- Wiederholung: ähnliche Divider und Schriftstile über mehrere Monate sorgen für Konsistenz.
12. Häufige Fehler bei Mood Tracker Vorlagen und wie Sie sie vermeiden
Viele Mood Tracker scheitern nicht am Willen, sondern an Details: zu klein, zu kompliziert, zu unklar. Wenn Sie diese Punkte beachten, erhöhen Sie die Chance, dass Ihr Tracker wirklich genutzt wird.
- Fehler: Zu viele Stimmungen in der Legende.
Vermeidung: Starten Sie mit 4–6 Kategorien, erweitern Sie später. - Fehler: Farben sind kaum unterscheidbar.
Vermeidung: Kontrastreichere Töne wählen, Farbfelder in der Legende groß genug machen. - Fehler: Layout ist zu aufwendig.
Vermeidung: Minimal-Grid wählen oder nur ein Symbol pro Tag. - Fehler: Schuldgefühl bei „leeren Tagen“.
Vermeidung: Planen Sie ein neutrales „keine Angabe“-Symbol oder lassen Sie bewusst Lücken zu. - Fehler: Tracker ist schwer lesbar.
Vermeidung: Titel dekorativ, Inhalte funktional; klare Schrift für Zahlen und Labels.
Wichtiger Hinweis
Wenn Sie merken, dass die Beschäftigung mit Stimmung Sie belastet oder stark verunsichert, kann es sinnvoll sein, das Tracking zu vereinfachen oder Unterstützung zu suchen. Informationen zu psychischer Gesundheit finden Sie beispielsweise bei WHO – Mental Health.
13. Schnell-Setup: Mood Tracker Vorlage in 15 Minuten erstellen
Mit einem festen Ablauf wird das Erstellen zur Routine. So starten Sie ohne Perfektionismus und haben trotzdem ein sauberes Ergebnis.
- Schritt 1: Zeitraum festlegen (Monat, Quartal, Jahr-in-Pixels).
- Schritt 2: Vorlage wählen (Grid, Kreis, Symbole, Skala).
- Schritt 3: 4–6 Stimmungen definieren und Farben festlegen.
- Schritt 4: Legende platzieren (sichtbar, groß genug).
- Schritt 5: Titel lettern (klarer Fokus, nicht zu groß).
- Schritt 6: Raster/Segmente sauber vorzeichnen und nachziehen.
- Schritt 7: Optional: ein kleines Feld für Notizen/Trigger ergänzen.
14. Extra-Ideen: Mood Tracker persönlicher machen, ohne ihn zu verkomplizieren
Wenn Sie bereits eine einfache Vorlage nutzen, können kleine Personalisierungen sehr motivierend sein. Wichtig ist, dass diese Extras Ihren Alltag nicht schwerer machen, sondern die Nutzung angenehmer.
- Wochen-Reflexion: pro Woche ein Mini-Feld „Bestes Gefühl“ oder „Was hat geholfen?“
- Wetter-Icon: kleines Symbol neben dem Tag (nur wenn es Sie interessiert).
- „Energy“-Punkt: zusätzlicher Punkt (1–5) für Energie statt Stimmung.
- Highlight-Markierung: kleiner Stern an Tagen, die besonders gut waren.
- Themenmonat: ein Motiv pro Monat (z. B. Blätter, Sterne) – aber immer im gleichen Layout.
Individuelles Hand Lettering & Calligraphy Logo Design
Ich biete individuelle Hand-Lettering- und Calligraphy-Logo-Designs, die eine starke, elegante und zeitlose Markenidentität schaffen. Jedes Logo wird 100 % original und maßgeschneidert entworfen – mit Fokus auf Typografie, Lesbarkeit und Markencharakter.
Dieses Angebot richtet sich an Unternehmen, professionelle Personal Brands und Premium-Marken, die ein exklusives und langfristig einsetzbares Logo benötigen. Finden Sie mich auf Fiverr.
Leistungsumfang:
-
Individuelle Signature- & Script-Logos
-
Calligraphy & typografische Brand Marks
-
Designanpassung an Markenpositionierung
-
Optimiert für digitale & Print-Medien
Lieferumfang:
-
-
PNG & JPG (digitale Nutzung)
-
SVG / PDF (Vektor & druckfertig)
-
Schwarz-/Weiß-Version
-
Designstil:Corporate • Clean • Elegant • Modern • Zeitlos
CTA:
Bereit, Ihre Markenidentität auf das nächste Level zu bringen?
Kontaktieren Sie mich gerne für ein unverbindliches Gespräch oder eine Projektanfrage. Finden Sie mich auf Fiverr.

