Es ist eine der am häufigsten falsch geschriebenen Marken unserer Zeit. Ob in geschäftlichen E-Mails, auf Werbeplakaten oder in privaten Nachrichten – der Name des weltweit beliebtesten Messengers taucht in unzähligen Varianten auf: Whatsapp, Whats App, WasApp oder sogar Watsub. Doch wenn es um Professionalität und Markengenauigkeit geht, gibt es nur eine einzige richtige Schreibweise.
In diesem Artikel erfahren Sie, wie man „WhatsApp“ korrekt schreibt, was der Name eigentlich bedeutet und warum die Groß- und Kleinschreibung hier eine so wichtige Rolle spielt.
Die einzig wahre Schreibweise: WhatsApp
Die offizielle und rechtlich geschützte Schreibweise des Unternehmens lautet: WhatsApp.
Dabei sind zwei Merkmale entscheidend:
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Das Binnen-W: Das Wort wird zusammengeschrieben, aber das „A“ von „App“ wird großgeschrieben (WhatsApp). Man nennt dies auch „CamelCase“ (Höckerschreibweise).
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Kein Leerzeichen: Es heißt nicht „Whats App“, sondern wird als ein einziges Wort behandelt.
Die Bedeutung hinter dem Namen
Der Name ist ein cleveres Wortspiel aus dem Englischen. Er setzt sich zusammen aus:
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„What’s up?“: Eine im englischsprachigen Raum extrem verbreitete informelle Begrüßung, die so viel bedeutet wie „Was ist los?“ oder „Wie geht’s?“.
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„App“: Die Abkürzung für Application (Anwendung/Programm).
Die Gründer kombinierten den Klang der täglichen Begrüßung mit der technischen Natur des Produkts. Wer also „WhatsApp“ schreibt, sagt im Grunde „Was-ist-los-Anwendung“.
Häufige Fehler und wie man sie vermeidet
Damit Ihre Texte künftig fehlerfrei sind, hier die Top 3 der Schreibfehler:
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Falsch: Whatsapp (Das kleine „a“ ist der häufigste Fehler, da viele Autokorrektur-Systeme das Wort fälschlicherweise so abspeichern).
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Falsch: Whats App (Das Leerzeichen unterbricht den Markennamen).
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Falsch: WatsApp oder WasApp (Hier wird der phonetische Klang „Was“ fälschlicherweise ohne das englische „h“ und „t“ geschrieben).
WhatsApp als Verb: „WhatsAppen“?
Im deutschen Sprachgebrauch hat sich längst ein Verb etabliert. Der Duden hat das Wort „whatsappen“ (Bedeutung: über WhatsApp eine Nachricht senden) sogar offiziell aufgenommen.
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Beispiel: „Ich whatsappte ihm das Foto.“
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Rechtschreib-Tipp: Als Verb wird es laut Duden am Satzanfang groß und mitten im Satz kleingeschrieben (ich whatsappte). Das Binnen-A aus dem Markennamen verschwindet hier meistens in der Kleinschreibung des Verbs.
Expert-Tipps für die korrekte Verwendung
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Autokorrektur trainieren: Wenn Ihr Handy immer wieder „Whatsapp“ (klein) schreibt, löschen Sie das Wort aus dem Wörterbuch und speichern Sie die korrekte Version „WhatsApp“ neu ab.
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In offiziellen Dokumenten: Achten Sie in geschäftlicher Korrespondenz akribisch auf das große „A“. Es zeigt, dass Sie Details ernst nehmen und sich mit digitalen Medien auskennen.
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Zitieren der Marke: Wenn Sie über die Funktionen schreiben (z. B. „WhatsApp-Gruppe“), wird der Markenname durch einen Bindestrich mit dem Folgewort verbunden.
Fazit
Die korrekte Schreibweise WhatsApp ist kein bloßes Detail, sondern Ausdruck von digitaler Kompetenz. Durch das Verständnis des Wortspiels aus „What’s up?“ und „App“ merkt man sich das große „A“ fast wie von selbst.

