In diesem Tutorial werden wir ein Redundanz-Labor mit HSRP (Hot Standby Router Protocol), STP (Spanning Tree Protocol) und EtherChannel aufbauen, um einen stabilen und ausfallsicheren Netzwerk-Blueprint zu erstellen. Dieser Aufbau ist entscheidend für Netzwerke, die eine hohe Verfügbarkeit und Redundanz benötigen. Die Konfiguration wird schrittweise erklärt, damit Sie alle Komponenten des Labors verstehen und korrekt implementieren können.
1. HSRP-Konfiguration für Router-Redundanz
HSRP sorgt dafür, dass im Falle eines Router-Ausfalls der andere Router als Gateway für die Clients fungieren kann. Es handelt sich um eine Hot Standby-Konfiguration, bei der einer der Router als aktiver Router fungiert und der andere als Standby-Router bereitsteht.
HSRP auf den Routern konfigurieren
Im ersten Schritt konfigurieren wir HSRP auf den Routern. Der Router, der als aktiver Router fungiert, übernimmt die Rolle des Gateways für die Endgeräte. Der Standby-Router übernimmt diese Rolle, wenn der aktive Router ausfällt.
interface GigabitEthernet0/0
ip address 192.168.1.1 255.255.255.0
standby 1 ip 192.168.1.254
standby 1 priority 110
standby 1 preempt
Der Befehl standby 1 ip 192.168.1.254 setzt die virtuelle IP-Adresse, die von den Endgeräten als Standard-Gateway verwendet wird. Mit priority 110 setzen wir die Priorität des Routers auf 110, sodass dieser Router bevorzugt als aktiver Router verwendet wird, solange er verfügbar ist. Mit preempt wird sichergestellt, dass der Router wieder zum aktiven Router wird, sobald er zurückkehrt.
2. Spanning Tree Protocol (STP) Root Bridge festlegen
Spanning Tree Protocol (STP) ist notwendig, um Schleifen im Netzwerk zu vermeiden, die durch redundante Verbindungen entstehen könnten. In diesem Lab konfigurieren wir STP, um die Root Bridge festzulegen und somit die Pfadwahl im Netzwerk zu beeinflussen. Indem wir die Root Bridge an einem strategisch sinnvollen Punkt im Netzwerk festlegen, verbessern wir die Netzwerkstabilität und stellen sicher, dass der Verkehr effizient fließt.
STP Root Bridge auf einem Switch konfigurieren
Um sicherzustellen, dass ein bestimmter Switch die Root Bridge im STP-Prozess wird, konfigurieren wir die Priorität dieses Switches und setzen sie auf einen niedrigen Wert (niedrigere Priorität = höhere Wahrscheinlichkeit, Root Bridge zu werden).
spanning-tree vlan 1 priority 24576
Der Befehl spanning-tree vlan 1 priority 24576 setzt die Priorität des Switches für VLAN 1. Ein niedrigerer Wert macht diesen Switch zur bevorzugten Root Bridge. Standardmäßig hat jeder Switch eine Priorität von 32768, aber wir verringern diese Zahl, um die Root Bridge gezielt festzulegen.
3. EtherChannel zur Link-Redundanz konfigurieren
EtherChannel ermöglicht es, mehrere physische Links zu einem logischen Kanal zusammenzufassen, was die Bandbreite erhöht und gleichzeitig die Redundanz erhöht. In diesem Schritt fassen wir mehrere Ethernet-Links zu einem EtherChannel zusammen, um die Verbindung zwischen zwei Switches oder Routern zu verbessern.
EtherChannel mit LACP konfigurieren
Link Aggregation Control Protocol (LACP) ist ein dynamisches Protokoll, das verwendet wird, um mehrere Links zu einem einzigen logischen Link zusammenzufassen. Wir konfigurieren LACP auf den beteiligten Switches oder Routern.
interface range GigabitEthernet0/0 - 1
channel-group 1 mode active
Der Befehl channel-group 1 mode active aktiviert LACP im aktiven Modus. Dieser Modus sorgt dafür, dass die Geräte dynamisch entscheiden, welche Links aggregiert werden. Wenn ein Link ausfällt, übernimmt der andere Link automatisch die Datenübertragung, ohne dass eine manuelle Konfiguration erforderlich ist.
4. Testen der Redundanz und Stabilität
Nachdem alle Konfigurationen abgeschlossen sind, testen wir die Netzwerkredundanz und die Stabilität des Systems. Wir simulieren den Ausfall eines Routers und eines Switches, um zu überprüfen, ob die Redundanzmaßnahmen wie erwartet funktionieren. Durch den Einsatz von HSRP, STP und EtherChannel stellen wir sicher, dass der Datenverkehr auch im Falle von Ausfällen weiterhin problemlos fließt.
- Trennen Sie einen Router und prüfen Sie, ob der Standby-Router den Datenverkehr übernimmt.
- Simulieren Sie den Ausfall eines Links, der Teil des EtherChannels ist, und beobachten Sie, wie der Verkehr automatisch auf den verbleibenden Link umgeleitet wird.
- Überprüfen Sie die STP-Konfiguration, indem Sie einen Switch neu starten und sicherstellen, dass die Root Bridge stabil bleibt.
5. Fazit
In diesem Lab haben wir verschiedene Redundanztechniken wie HSRP, STP und EtherChannel implementiert, um ein hochverfügbares und stabiles Netzwerk zu erstellen. Durch diese Konfigurationen haben wir sowohl die Bandbreite als auch die Verfügbarkeit des Netzwerks erhöht und gleichzeitig sichergestellt, dass das Netzwerk im Falle von Hardware-Ausfällen oder Linksproblemen stabil bleibt. Diese Techniken sind in modernen Netzwerken unerlässlich, um Ausfallzeiten zu minimieren und die Leistung zu optimieren.
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