Screenshot unter Ubuntu erstellen: Alle Methoden erklärt

Einen Screenshot unter Ubuntu zu erstellen gehört zu den ersten praktischen Fähigkeiten, die viele Anfänger im Linux-Alltag lernen möchten. Ob du einen Fehler dokumentieren, einen Bildschirmausschnitt für eine Anleitung speichern, Lernmaterialien festhalten, eine Chat-Nachricht sichern oder einfach einen interessanten Inhalt vom Bildschirm archivieren willst – Screenshots sind unter Ubuntu ein sehr nützliches Werkzeug. Gerade Anfänger, IT-Studenten und Personen, die Linux lernen möchten, stellen sich dabei oft einige grundlegende Fragen: Welche Tastenkombinationen gibt es überhaupt? Wie speichere ich nur ein einzelnes Fenster statt des ganzen Bildschirms? Kann ich einen frei markierten Bereich aufnehmen? Wo werden Screenshots gespeichert? Und welche Programme eignen sich, wenn ich den Screenshot später noch bearbeiten oder direkt beschriften möchte? Die gute Nachricht ist: Ubuntu bietet dafür mehrere einfache Wege. Viele Bildschirmfotos lassen sich ohne zusätzliche Software direkt mit eingebauten Funktionen erstellen. Gleichzeitig gibt es erweiterte Methoden, wenn du mehr Kontrolle über Bereichsauswahl, Verzögerung, Bearbeitung oder Dateiformate haben möchtest. Genau deshalb lohnt es sich, die verschiedenen Möglichkeiten Schritt für Schritt kennenzulernen. In diesem Tutorial lernst du alle wichtigen Methoden kennen, mit denen du unter Ubuntu Screenshots erstellen kannst. Du erfährst, welche Tastenkombinationen für den ganzen Bildschirm, einzelne Fenster oder freie Bereiche nützlich sind, wie du Bildschirmfotos im Terminal erstellst und welche typischen Anfängerfehler du leicht vermeiden kannst.

Table of Contents

Warum Screenshots unter Ubuntu so wichtig sind

Ein Screenshot ist viel mehr als nur ein Bild vom Bildschirm. Unter Ubuntu wird er in vielen Alltagssituationen zu einem praktischen Hilfsmittel. Du kannst damit Fehler festhalten, Einstellungen dokumentieren, Webseiteninhalte speichern oder eine Anleitung für andere Nutzer vorbereiten. Gerade wenn du Linux lernst, sind Screenshots besonders nützlich, weil du so deinen Lernfortschritt dokumentieren oder Probleme verständlich zeigen kannst.

Für Anfänger ist das besonders hilfreich. Statt kompliziert zu erklären, wie ein Fenster aussah oder wo eine Fehlermeldung erschien, kannst du einfach ein Bildschirmfoto machen. Genau deshalb gehören Screenshots zu den nützlichsten Standardfunktionen auf dem Ubuntu-Desktop.

Typische Einsatzbereiche für Screenshots

  • Fehlermeldungen festhalten
  • Anleitungen und Tutorials erstellen
  • Chatverläufe oder Informationen sichern
  • Einstellungen dokumentieren
  • Bilder aus Programmen oder Webseiten speichern
  • Lernfortschritte unter Ubuntu festhalten

Welche Arten von Screenshots es unter Ubuntu gibt

Nicht jeder Screenshot ist gleich. Unter Ubuntu kannst du in der Regel den kompletten Bildschirm, ein einzelnes Fenster oder nur einen frei ausgewählten Bereich aufnehmen. Genau diese Unterscheidung ist für Anfänger sehr wichtig, weil du so nicht immer zu viel Inhalt speichern musst. Wenn du nur eine Fehlermeldung oder ein einzelnes Programmfenster zeigen möchtest, ist ein Vollbild-Screenshot oft unnötig.

Gerade im Alltag ist es hilfreich, die drei Grundformen zu kennen und bewusst auszuwählen. So arbeitest du schneller und bekommst genau das Bild, das du wirklich brauchst.

Die drei wichtigsten Screenshot-Arten

  • ganzer Bildschirm
  • ein einzelnes Fenster
  • frei ausgewählter Bereich

Die einfachste Methode: Screenshot mit der Druck-Taste

Für viele Anfänger ist die einfachste Methode die Druck-Taste auf der Tastatur. Je nach Tastatur trägt sie Bezeichnungen wie Druck, PrtSc, Print Screen oder ähnliche Varianten. Unter Ubuntu ist diese Taste oft direkt mit der Screenshot-Funktion verknüpft. Ein einfacher Druck auf diese Taste kann bereits einen Screenshot auslösen oder das Screenshot-Werkzeug öffnen, abhängig von Ubuntu-Version und Desktop-Konfiguration.

Gerade Anfänger sollten sich diese Taste früh merken. Sie ist die schnellste Möglichkeit, ohne zusätzliche Programme mit Screenshots zu arbeiten.

Ganzen Bildschirm unter Ubuntu aufnehmen

Wenn du den kompletten Bildschirminhalt sichern möchtest, ist der Vollbild-Screenshot die richtige Wahl. Das ist besonders praktisch, wenn du eine ganze Desktop-Ansicht, mehrere geöffnete Fenster oder die gesamte aktuelle Arbeitsumgebung zeigen willst. Unter Ubuntu reicht dafür oft die Druck-Taste oder eine direkte Auswahl im Screenshot-Werkzeug.

Für Anfänger ist wichtig, dass bei dieser Methode wirklich alles sichtbar erfasst wird, was gerade auf dem Bildschirm zu sehen ist. Dazu gehören Programme, Panels, Hintergründe und Benachrichtigungen.

Typische Nutzung des Vollbild-Screenshots

  • gesamten Desktop dokumentieren
  • mehrere Fenster gleichzeitig zeigen
  • Oberflächen und Layouts festhalten

Nur ein einzelnes Fenster aufnehmen

Sehr häufig möchtest du gar nicht den ganzen Bildschirm speichern, sondern nur ein einzelnes Programmfenster. Vielleicht willst du den Dateimanager, das Terminal oder ein Einstellungsfenster dokumentieren, ohne dabei den restlichen Desktop zu zeigen. Genau dafür bietet Ubuntu in vielen Konfigurationen eine eigene Tastenkombination oder Auswahlmöglichkeit.

Für Anfänger ist diese Methode besonders nützlich, weil das Ergebnis meist sauberer wirkt. Statt unnötige Inhalte mit aufzunehmen, konzentriert sich der Screenshot auf das wirklich relevante Fenster.

Typische Vorteile dieser Methode

  • weniger Ablenkung im Bild
  • Fenster klar im Fokus
  • besser geeignet für Anleitungen und Fehlerdokumentation

Einen freien Bereich des Bildschirms aufnehmen

Eine der praktischsten Screenshot-Methoden unter Ubuntu ist die Auswahl eines freien Bereichs. Dabei markierst du mit der Maus genau den Abschnitt, den du speichern möchtest. Das ist ideal, wenn du nur einen kleinen Ausschnitt aus einem Fenster, eine Fehlermeldung oder einen bestimmten Bereich einer Webseite sichern willst.

Gerade Anfänger profitieren davon, weil diese Methode sehr flexibel ist. Du musst nicht nachträglich zuschneiden, sondern wählst den gewünschten Bereich direkt beim Erstellen des Screenshots aus.

Ein Bereichsscreenshot ist besonders sinnvoll, wenn du

  • nur einen kleinen Ausschnitt brauchst
  • eine Meldung oder Box isolieren willst
  • Datenschutz beachten und unnötige Inhalte vermeiden möchtest

Die wichtigsten Tastenkombinationen für Screenshots unter Ubuntu

Unter Ubuntu gehören Tastenkombinationen zu den schnellsten Wegen für Bildschirmfotos. Je nach Version und Desktop-Umgebung können sie leicht unterschiedlich sein, aber einige Muster sind sehr verbreitet. Für Anfänger ist es besonders nützlich, sich die wichtigsten Kombinationen früh einzuprägen. Dann kannst du viele Screenshots ohne Umwege direkt im Alltag machen.

Häufig genutzte Tastenkombinationen

  • Druck für den gesamten Bildschirm
  • Alt + Druck für das aktive Fenster
  • Shift + Druck für einen frei auswählbaren Bereich

Je nach Ubuntu-Version kann statt eines direkten Speicherns auch erst das Screenshot-Werkzeug mit Auswahloptionen geöffnet werden. Genau deshalb lohnt sich ein kurzer Test auf deinem eigenen System.

Das integrierte Screenshot-Werkzeug unter Ubuntu

Viele Ubuntu-Versionen bieten inzwischen ein integriertes Screenshot-Werkzeug mit grafischer Oberfläche. Das ist besonders angenehm für Anfänger, weil du damit nicht nur Tastenkombinationen nutzen musst, sondern direkt auswählen kannst, ob du den ganzen Bildschirm, ein Fenster oder einen Bereich aufnehmen möchtest. Häufig kannst du auch Verzögerungen einstellen oder den Speicherort besser nachvollziehen.

Für Einsteiger ist dieses Werkzeug oft der beste Startpunkt, weil es die verschiedenen Möglichkeiten sichtbar macht. Du lernst damit die Screenshot-Funktionen unter Ubuntu leichter kennen als nur über Tastenkürzel.

Typische Funktionen des integrierten Werkzeugs

  • gesamten Bildschirm erfassen
  • Fensteraufnahme
  • Bereichsauswahl
  • teilweise Aufnahmeverzögerung
  • Bild speichern oder kopieren

Das Screenshot-Werkzeug über die Programmsuche starten

Wenn du nicht mit Tastenkombinationen arbeiten möchtest, kannst du das Screenshot-Werkzeug meist direkt über die Programmsuche starten. Suche einfach nach Begriffen wie Screenshot, Bildschirmfoto oder ähnlichen Bezeichnungen. Danach öffnet sich in vielen Fällen ein kleines Werkzeug oder eine Aufnahmeleiste, mit der du den gewünschten Modus auswählst.

Gerade Anfänger empfinden diesen Weg oft als besonders angenehm, weil alle Optionen sichtbar dargestellt werden und du nicht erst Tastenkombinationen auswendig lernen musst.

Screenshot mit Verzögerung erstellen

Manchmal möchtest du einen Screenshot nicht sofort, sondern erst nach einigen Sekunden machen. Das ist besonders nützlich, wenn du ein Menü öffnen, einen Tooltip sichtbar machen oder einen bestimmten Zustand eines Programms abwarten willst. Viele Screenshot-Werkzeuge unter Ubuntu unterstützen deshalb eine Aufnahme mit Verzögerung.

Für Anfänger ist diese Funktion sehr wertvoll, weil viele interessante Oberflächenelemente verschwinden, sobald du den Fokus verlierst. Mit einer kurzen Verzögerung kannst du das Problem elegant umgehen.

Eine Verzögerung ist sinnvoll bei

  • geöffneten Menüs
  • Dropdown-Listen
  • temporären Hinweisen
  • Tooltipps und Kontextmenüs

Wo Ubuntu Screenshots speichert

Eine typische Anfängerfrage lautet: Wo finde ich meinen Screenshot eigentlich nach der Aufnahme? In vielen Ubuntu-Konfigurationen werden Bildschirmfotos standardmäßig im Ordner Bilder oder in einem ähnlich benannten Verzeichnis gespeichert. Teilweise landen sie auch direkt auf dem Desktop oder werden zunächst in die Zwischenablage kopiert, je nach Methode.

Gerade für Einsteiger ist es hilfreich, diesen Speicherort einmal bewusst zu prüfen. So vermeidest du die typische Situation, dass der Screenshot zwar erstellt wurde, aber scheinbar „verschwunden“ ist.

Typische Speicherorte

  • Bilder
  • der Desktop
  • Zwischenablage statt direkter Dateiablage

Screenshot in die Zwischenablage kopieren

Nicht jeder Screenshot muss sofort als Datei gespeichert werden. Manchmal ist es praktischer, das Bild direkt in die Zwischenablage zu kopieren, um es in ein Chatfenster, ein Dokument oder eine E-Mail einzufügen. Unter Ubuntu ist das je nach Werkzeug oder Tastenkombination möglich. Gerade für schnelle Kommunikation ist das sehr praktisch.

Für Anfänger ist wichtig zu wissen, dass ein Screenshot in der Zwischenablage nicht automatisch dauerhaft gespeichert ist. Wenn du das Bild langfristig brauchst, solltest du es zusätzlich als Datei sichern.

Bildschirmfotos direkt nach der Aufnahme bearbeiten

Ein Screenshot ist oft nur der erste Schritt. Danach möchtest du vielleicht einen Pfeil einfügen, Text hinzufügen, einen Ausschnitt markieren oder sensible Informationen unkenntlich machen. Unter Ubuntu kannst du dafür einfache Bildbearbeitungsprogramme oder spezialisierte Screenshot-Werkzeuge nutzen. Gerade für technische Anleitungen und Lernmaterialien ist das sehr nützlich.

Für Anfänger genügt oft schon ein einfaches Grafikprogramm oder GIMP, wenn du etwas mehr bearbeiten möchtest. Wichtig ist nur, den Screenshot nach der Aufnahme sinnvoll weiterzuverarbeiten, statt ihn ungefiltert weiterzugeben.

Typische Nachbearbeitungen

  • zuschneiden
  • Text ergänzen
  • Pfeile oder Markierungen hinzufügen
  • sensible Daten schwärzen
  • Bildgröße anpassen

GIMP für die Screenshot-Bearbeitung nutzen

Wenn du Screenshots genauer bearbeiten möchtest, ist GIMP unter Ubuntu eine sehr gute Lösung. Damit kannst du Ausschnitte wählen, Texte einfügen, Bereiche markieren oder Informationen unkenntlich machen. Gerade für Anfänger ist GIMP dann sinnvoll, wenn einfache Bordmittel nicht mehr ausreichen und du etwas mehr Kontrolle über das Ergebnis brauchst.

GIMP installieren

sudo apt update

sudo apt install gimp

Screenshot mit GIMP öffnen

gimp /pfad/zum/screenshot.png

Damit kannst du dein Bildschirmfoto direkt in GIMP nachbearbeiten.

Screenshot mit dem Terminal erstellen

Wer Linux besser verstehen möchte, kann Screenshots unter Ubuntu auch direkt im Terminal erstellen. Das ist besonders für IT-Studenten und Linux-Lernende interessant, weil du so siehst, dass Bildschirmfotos nicht nur über grafische Oberflächen möglich sind. Ein klassisches Werkzeug dafür ist gnome-screenshot, sofern es auf deinem System vorhanden ist.

Gesamten Bildschirm im Terminal aufnehmen

gnome-screenshot

Aktives Fenster aufnehmen

gnome-screenshot -w

Bereich auswählen

gnome-screenshot -a

Für Anfänger ist das eine gute Übung, um grafische Funktionen auch einmal über die Shell zu steuern.

Screenshot mit Verzögerung im Terminal erstellen

Auch im Terminal kannst du eine Verzögerung einbauen. Das ist nützlich, wenn du ein Menü oder eine temporäre Ansicht fotografieren möchtest. Gerade für Anleitungen und technische Dokumentation ist diese Methode sehr praktisch.

Screenshot mit 5 Sekunden Verzögerung

gnome-screenshot -d 5

Die Zahl steht für die Verzögerung in Sekunden. Während dieser Zeit kannst du das gewünschte Fenster oder Menü vorbereiten.

Flameshot als erweitertes Screenshot-Werkzeug installieren

Wenn du mehr als nur einfache Bildschirmfotos brauchst, ist Flameshot unter Ubuntu ein sehr beliebtes Werkzeug. Es ermöglicht dir, direkt nach der Bereichsauswahl Markierungen, Pfeile, Rahmen oder Text einzufügen. Gerade Anfänger, die häufig Screenshots für Anleitungen, Support oder Lernunterlagen verwenden, profitieren davon enorm.

Flameshot verbindet Aufnahme und Bearbeitung sehr praktisch in einem Schritt. Dadurch sparst du oft den Umweg über ein separates Bildbearbeitungsprogramm.

Flameshot installieren

sudo apt update

sudo apt install flameshot

Flameshot starten

flameshot gui

Danach kannst du direkt einen Bereich auswählen und ihn sofort mit Werkzeugen beschriften oder markieren.

Wann Flameshot für Anfänger besonders sinnvoll ist

Flameshot ist besonders nützlich, wenn du nicht nur Bilder aufnehmen, sondern sie direkt verständlicher machen möchtest. Für Screenshots von Fehlermeldungen, Fensterdetails, Menüs oder technischen Erklärungen ist das ideal. Statt erst ein Bild aufzunehmen und anschließend in einem anderen Programm zu öffnen, erledigst du viele Schritte direkt während der Aufnahme.

Gerade für IT-Studenten, Support-Anfragen oder Linux-Anleitungen ist das sehr praktisch. Deshalb gehört Flameshot für viele Nutzer schnell zu den beliebtesten Zusatzprogrammen unter Ubuntu.

Flameshot ist ideal, wenn du

  • Pfeile und Rahmen brauchst
  • Text auf Screenshots setzen willst
  • schnell etwas markieren möchtest
  • Support- oder Lernbilder erstellst

Einzelne Fenster, Menüs und Dialoge richtig aufnehmen

Gerade Anfänger wundern sich manchmal, warum ein Menü oder ein Kontextfenster auf dem Screenshot fehlt. Der Grund ist meist, dass das Menü verschwindet, sobald du den Fokus änderst oder das Screenshot-Werkzeug manuell auswählst. Genau deshalb sind Verzögerung und gezielte Fensteraufnahme so wichtig. Wenn du weißt, dass ein Element nur kurz sichtbar ist, solltest du mit Timer oder passenden Tastenkombinationen arbeiten.

Für technische Dokumentation ist das besonders wichtig. Ein Screenshot ohne das relevante Menü hilft oft nur begrenzt weiter.

Screenshots sauber benennen und organisieren

Wenn du nur gelegentlich einen Screenshot machst, ist die automatische Benennung meist ausreichend. Sobald du aber häufiger mit Bildschirmfotos arbeitest, solltest du sie sinnvoll organisieren. Gerade Anfänger verlieren sonst schnell den Überblick, wenn sich im Bilder-Ordner viele Dateien mit ähnlichen Namen sammeln. Eine saubere Benennung spart später viel Sucharbeit.

Sinnvolle Ordner für Screenshots

  • Fehlermeldungen
  • Tutorials
  • Studium
  • Projekte
  • Support

Screenshots für Support und Foren vorbereiten

Wenn du einen Ubuntu-Fehler in einem Forum, Chat oder Support-Portal zeigen möchtest, sollte der Screenshot klar und sinnvoll vorbereitet sein. Dazu gehört, dass wirklich nur die wichtigen Inhalte sichtbar sind und private Informationen nicht versehentlich mit veröffentlicht werden. Gerade Anfänger unterschätzen oft, wie viele sensible Daten auf einem Screenshot landen können.

Deshalb solltest du vor dem Teilen immer kurz prüfen, ob Dateinamen, E-Mail-Adressen, persönliche Ordner, Browser-Tabs oder Zugangsdaten sichtbar sind. Wenn nötig, solltest du solche Bereiche unkenntlich machen.

Vor dem Teilen eines Screenshots prüfen

  • sind persönliche Daten sichtbar?
  • sind E-Mail-Adressen zu erkennen?
  • sind offene Tabs oder Benachrichtigungen sichtbar?
  • ist die relevante Stelle klar markiert?

Typische Anfängerfehler bei Screenshots unter Ubuntu

Beim Erstellen von Screenshots machen viele Nutzer ähnliche Fehler. Einer der häufigsten ist, immer nur den gesamten Bildschirm aufzunehmen, obwohl eigentlich nur ein Fenster oder ein kleiner Bereich gebraucht wird. Ein anderer Fehler ist, den Screenshot nicht wiederzufinden, weil der Speicherort unbekannt ist. Auch temporäre Menüs oder Meldungen verschwinden oft, weil keine Verzögerung verwendet wurde.

Gerade Anfänger sollten deshalb früh lernen, bewusst die richtige Methode auszuwählen. Ein guter Screenshot ist nicht einfach nur irgendein Bild, sondern ein gezielt aufgenommener und sinnvoll vorbereiteter Inhalt.

Diese Fehler solltest du vermeiden

  • unnötig den ganzen Bildschirm statt nur des relevanten Bereichs aufnehmen
  • den Speicherort des Screenshots nicht kennen
  • Menüs oder Dialoge ohne Verzögerung aufnehmen wollen
  • Screenshots ohne Nachbearbeitung teilen, obwohl sensible Daten sichtbar sind
  • zu viele Dateien unstrukturiert im Bilder-Ordner sammeln

Praktische Mini-Übung für Anfänger

Am besten lernst du Screenshots unter Ubuntu, indem du die wichtigsten Methoden einmal bewusst selbst ausprobierst. So bekommst du schnell ein Gefühl dafür, welche Methode im Alltag für welche Situation am besten funktioniert.

Schritt 1: Ganzen Bildschirm aufnehmen

  • die Druck-Taste verwenden
  • prüfen, wo der Screenshot gespeichert wird

Schritt 2: Ein einzelnes Fenster aufnehmen

  • ein Programmfenster öffnen
  • Alt + Druck testen

Schritt 3: Einen Bereich auswählen

  • Shift + Druck testen
  • mit der Maus einen Bereich markieren

Schritt 4: Screenshot mit Verzögerung erstellen

gnome-screenshot -d 5

Schritt 5: Flameshot installieren und testen

sudo apt update

sudo apt install flameshot

flameshot gui

Schritt 6: Screenshot nachbearbeiten

  • einen Screenshot in GIMP oder Flameshot markieren
  • Text oder Pfeil ergänzen

Mit dieser Schritt-für-Schritt-Routine lernst du nicht nur, wie du unter Ubuntu einen Screenshot erstellst, sondern auch, welche Methode für welchen Einsatzzweck am besten passt. Genau das ist für Anfänger besonders wertvoll: Du entwickelst schnell Sicherheit im Umgang mit Bildschirmfotos und kannst Ubuntu-Probleme, Lernschritte oder technische Inhalte deutlich besser dokumentieren und teilen.

Konfiguriere Cisco Router & Switches und liefere ein Packet-Tracer-Lab/GNS3

Ich biete professionelle Unterstützung im Bereich Netzwerkkonfiguration und Network Automation für private Anforderungen, Studienprojekte, Lernlabore, kleine Unternehmen sowie technische Projekte. Ich unterstütze Sie bei der Konfiguration von Routern und Switches, der Erstellung praxisnaher Topologien in Cisco Packet Tracer, dem Aufbau und Troubleshooting von GNS3- und EVE-NG-Labs sowie bei der Automatisierung von Netzwerkaufgaben mit Netmiko, Paramiko, NAPALM und Ansible. Kontaktieren Sie mich jetzt – klicken Sie hier.

Meine Leistungen umfassen:

  • Professionelle Konfiguration von Routern und Switches

  • Einrichtung von VLANs, Trunks, Routing, DHCP, NAT, ACLs und weiteren Netzwerkfunktionen

  • Erstellung von Topologien und Simulationen in Cisco Packet Tracer

  • Aufbau, Analyse und Fehlerbehebung von Netzwerk-Labs in GNS3 und EVE-NG

  • Automatisierung von Netzwerkkonfigurationen mit Python, Netmiko, Paramiko, NAPALM und Ansible

  • Erstellung von Skripten für wiederkehrende Netzwerkaufgaben

  • Dokumentation der Konfigurationen und Bereitstellung nachvollziehbarer Lösungswege

  • Konfigurations-Backups, Optimierung bestehender Setups und technisches Troubleshooting

Benötigen Sie Unterstützung bei Ihrem Netzwerkprojekt, Ihrer Simulation oder Ihrer Network-Automation-Lösung? Kontaktieren Sie mich jetzt – klicken Sie hier.

Related Articles