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Security Scans: Webserver-Konfiguration auf Schwachstellen prüfen

Regelmäßige Security Scans sind essenziell, um Webserver auf Schwachstellen in der Konfiguration zu prüfen und potenzielle Angriffsflächen zu reduzieren. Angreifer nutzen Fehlkonfigurationen, unsichere Protokolle oder ungeschützte Ports aus, um Zugang zu Systemen zu erhalten. In diesem Leitfaden erfahren Einsteiger, IT-Studierende und Junior Network Engineers praxisnah, wie Webserver überprüft, analysiert und gesichert werden.

Grundlagen von Webserver-Security Scans

Security Scans analysieren den Webserver auf bekannte Schwachstellen, unsichere Header, Protokollversionen und Konfigurationsfehler. Wichtige Aspekte sind:

Tools für Security Scans

Es gibt diverse Tools, die automatisierte Sicherheitsprüfungen durchführen:

Nmap verwenden

Nmap ist ein Netzwerk-Scanner zur Erkennung offener Ports und Dienste.

# TCP-Portscan
nmap -sS 192.168.400.10

# Service- und Versionsscan
nmap -sV 192.168.400.10

# Skript-Scan auf bekannte Schwachstellen
nmap --script vuln 192.168.400.10

OpenVAS einsetzen

OpenVAS bietet eine detaillierte Schwachstellenanalyse für Webserver und Netzwerkdienste.

# Installation auf Ubuntu
sudo apt update
sudo apt install openvas
sudo gvm-setup
sudo gvm-check-setup

# Scan starten über Webinterface
https://localhost:9392

OWASP ZAP für Web-Apps

OWASP ZAP erkennt Webanwendungs-Schwachstellen wie XSS, SQL Injection oder unsichere Cookies.

# Starten von ZAP
zap.sh

# Ziel konfigurieren
Target URL: https://example.com

# Scan durchführen und Bericht exportieren

SSL/TLS prüfen

SSL Labs ermöglicht die Bewertung der SSL/TLS-Konfiguration eines Webservers.

# Prüfung via Browser oder CLI
openssl s_client -connect example.com:443

# Alternativ Webbrowser aufrufen
https://www.ssllabs.com/ssltest/

Nikto verwenden

Nikto prüft Webserver auf bekannte Sicherheitslücken, Directory-Listing und veraltete Software.

# Grundscan
nikto -h https://example.com

# Detaillierter Scan mit SSL
nikto -h https://example.com -ssl

Netzwerk- und Subnetzplanung für Scans

Vor der Durchführung von Scans in Multi-Server-Umgebungen sollte die Netzwerktopologie beachtet werden.

IPv4 Subnetz

<math>
Server-IP = 192.168.400.10/24
Subnetzadresse = 192.168.400.10 & 255.255.255.0 = 192.168.400.0
Broadcastadresse = 192.168.400.0 | ~255.255.255.0 = 192.168.400.255
</math>

IPv6 Subnetz

<math>
Server-IP = 2001:db8:abcd:400::10/64
Subnetzadresse = 2001:db8:abcd:400:: & ffff:ffff:ffff:ffff:: = 2001:db8:abcd:400::0
Broadcastadresse = 2001:db8:abcd:400:ffff:ffff:ffff:ffff
</math>

Best Practices für Security Scans

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