BGP Monitoring: KPIs, die das NOC überwachen muss

BGP (Border Gateway Protocol) ist das Rückgrat des Internet-Routings und ermöglicht die Kommunikation zwischen autonomen Systemen (AS). Für Netzwerkbetriebszentren (NOCs) ist das Monitoring von BGP-Performance und -Stabilität unerlässlich, um eine hohe Verfügbarkeit und optimale Performance des Netzwerks sicherzustellen. In diesem Artikel betrachten wir die wichtigsten KPIs (Key Performance Indicators), die ein NOC überwachen muss, um…

Case Study: Dual ISP mit BGP für hohe Uptime (Design & Tests)

Die Verwendung von zwei Internet-Service-Providern (Dual ISP) in Kombination mit BGP (Border Gateway Protocol) bietet eine leistungsstarke Lösung, um hohe Verfügbarkeit und eine stabile Netzwerkverbindung zu gewährleisten. Durch die Implementierung von BGP können Netzwerke automatisch auf den sekundären ISP umschalten, falls der primäre ISP ausfällt. In dieser Case Study werden wir das Design einer Dual-ISP-Lösung…

Route Redistribution OSPF↔BGP: Sichere Enterprise-Muster

In vielen Enterprise-Netzwerken existieren sowohl Interior Gateway Protocols (IGP) wie OSPF als auch Exterior Gateway Protocols wie BGP parallel. Um die Kommunikation zwischen diesen Protokollen zu ermöglichen, wird häufig Route Redistribution eingesetzt. Dabei werden Routen von einem Routing-Protokoll in ein anderes übertragen. Obwohl diese Technik die Konnektivität verbessert, birgt sie auch Risiken wie Routing-Schleifen, unerwünschte…

Tagging & Filtering bei Redistribution: Routing Loops verhindern

Route Redistribution zwischen verschiedenen Routing-Protokollen wie OSPF, EIGRP oder BGP ist in Enterprise-Netzwerken häufig notwendig, um unterschiedliche Domänen miteinander zu verbinden. Ohne sorgfältige Planung kann Redistribution jedoch zu Routing Loops führen, die die Netzwerkstabilität massiv beeinträchtigen. Zwei zentrale Techniken, um diese Risiken zu minimieren, sind Tagging und gezieltes Filtering. In diesem Artikel werden praxisnahe Muster…

Administrative Distance (AD): Routenpräferenzen gezielt steuern

Die Administrative Distance (AD) ist ein zentrales Konzept im Routing, das bestimmt, welche Route bevorzugt wird, wenn mehrere Routing-Protokolle dasselbe Zielnetzwerk anbieten. Sie ermöglicht es Netzwerkadministratoren, die Präferenz von Routen gezielt zu steuern und somit die Routing-Entscheidungen innerhalb eines Routers vorhersehbar zu machen. Dieses Tutorial beleuchtet die Bedeutung von AD, ihre Funktionsweise und praxisnahe Beispiele,…

Route Selection bei Cisco: Prozess-Reihenfolge und Debug-Ansatz

Die Auswahl der optimalen Route auf Cisco-Routern ist ein zentraler Bestandteil des Routing-Prozesses. Da in modernen Netzwerken oft mehrere Routen zu demselben Ziel existieren – aus unterschiedlichen Protokollen oder durch statische Routen –, muss der Router entscheiden, welche Route tatsächlich in die Routing-Tabelle übernommen wird. Dieses Tutorial erklärt den Prozess der Route Selection auf Cisco-Routern,…

Null Route für Summarization: Sicher gegen Blackholes?

In Enterprise-Netzwerken wird Route Summarization häufig eingesetzt, um Routing-Tabellen zu verkleinern und die Effizienz von Routing-Protokollen wie OSPF oder BGP zu erhöhen. Eine gängige Praxis ist das Hinzufügen einer Null Route (Null0-Route) für das zusammengefasste Netz, um sicherzustellen, dass Pakete, die nicht einem spezifischen Subnetz zugeordnet werden können, „entsorgt“ werden und keine unerwarteten Blackholes entstehen.…

Routing Loops: Schnell erkennen mit Traceroute und Routing-Table

Routing Loops gehören zu den häufigsten Problemen in komplexen Netzwerkinfrastrukturen und können zu signifikanten Performanceeinbußen und Netzwerkunterbrechungen führen. Ein Routing Loop tritt auf, wenn Datenpakete in einer Endlosschleife durch das Netzwerk zirkulieren, ohne ihr Ziel zu erreichen. Die Ursachen für Routing Loops sind oft fehlerhafte Routen oder falsche Routing-Updates, die von Routing-Protokollen verbreitet werden. In…

Routing-Policy für Multi-Homing: „günstig“ vs. „optimal“ – Strategien im Vergleich

Die Implementierung einer effektiven Routing-Policy für Multi-Homing-Szenarien ist entscheidend für die Gewährleistung einer stabilen und zuverlässigen Netzwerkverbindung bei gleichzeitiger Optimierung der Kosten. Beim Multi-Homing wird ein Netzwerk mit mehreren Internet-Service-Providern (ISPs) verbunden, um Redundanz, Lastverteilung und Failover-Fähigkeiten zu verbessern. Es gibt zwei grundlegende Strategien für das Routing in solchen Umgebungen: die „günstige“ und die „optimale“…

Route Flapping: Auswirkungen auf Apps und Stabilisierung

Route Flapping beschreibt ein Phänomen, bei dem eine Route in der Routing-Tabelle eines Routers ständig hin und her wechselt – sie wird kurzzeitig als verfügbar und dann wieder als nicht verfügbar markiert. Dieses Verhalten kann die Netzwerkinfrastruktur destabilisieren und hat direkte Auswirkungen auf die Anwendungen, die auf diese Routen angewiesen sind. Dieser Artikel beleuchtet, wie…