Sicherheit und ein respektvolles Miteinander stehen bei Telegram im Jahr 2026 mehr denn je im Fokus. Durch die Einführung des neuen Liquid Glass Designs und die Integration von KI-Moderationstools ist es heute einfacher und effektiver, störende Nutzer, Spammer oder Betrüger zu melden.
Wenn Sie sich belästigt fühlen oder auf verdächtige Inhalte stoßen, sollten Sie nicht zögern, die Meldefunktion zu nutzen. In diesem Guide erfahren Sie Schritt für Schritt, wie Sie auf verschiedenen Geräten Meldungen einreichen und was nach einer Meldung passiert.
1. Einzelne Nachrichten melden (Der schnellste Weg)
Oft reicht es aus, eine spezifische Nachricht zu melden, um das Moderationsteam auf einen Verstoß aufmerksam zu machen. Dies ist besonders effektiv bei Spam oder beleidigenden Inhalten in Gruppen.
Auf Android:
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Tippen Sie einmal kurz auf die Nachricht, die Sie melden möchten.
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Wählen Sie im erscheinenden Menü den Punkt „Melden“.
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Wählen Sie den passenden Grund aus (z. B. Spam, Gewalt, Betrug).
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Bestätigen Sie die Meldung.
Auf dem iPhone (iOS):
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Halten Sie die Nachricht gedrückt, bis sich das Kontextmenü öffnet.
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Tippen Sie auf „Melden“.
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Wählen Sie die Kategorie des Verstoßes aus und senden Sie die Meldung ab.
Am Desktop oder im Web:
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Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Nachricht.
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Wählen Sie „Melden“.
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Kategorisieren Sie den Vorfall und bestätigen Sie.
2. Ein ganzes Nutzerprofil melden
Wenn ein Nutzer Sie wiederholt belästigt oder ein offensichtliches Fake-Profil nutzt, können Sie das gesamte Konto zur Überprüfung einreichen.
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Öffnen Sie den Chat mit der Person.
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Tippen Sie oben auf das Profilbild oder den Namen, um die Profilansicht zu öffnen.
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Wählen Sie das Menü mit den drei Punkten (⋮) (Android/PC) oder tippen Sie auf „Bearbeiten“ (iOS).
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Wählen Sie „Nutzer melden“ (oder einfach „Melden“).
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Geben Sie Details an. Im Jahr 2026 haben Sie zudem die Möglichkeit, Beweise wie Screenshots direkt im Meldedialog mit der KI-Moderation zu verknüpfen.
3. Spezialisierte Meldewege für Betrug und illegale Inhalte
Telegram nutzt im Jahr 2026 dedizierte Kanäle und Bots, um spezialisierte Kriminalität schneller zu bekämpfen.
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Betrug (Scams): Wenn Sie auf einen Betrüger stoßen, nutzen Sie den offiziellen Bot @NoToScam. Senden Sie dem Bot den Link zum Nutzerprofil oder zum Kanal sowie Beweise für den Betrug.
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CSAM & Illegaler Content: Für extrem schwere Verstöße wie Kindesmissbrauch oder terroristische Propaganda nutzen Sie die automatisierte E-Mail-Adresse stopca@telegram.org oder abuse@telegram.org. Achten Sie darauf, direkte Links (
t.me/...) beizufügen.
4. Was passiert nach einer Meldung?
Sobald Sie eine Meldung absenden, wird diese im Jahr 2026 zunächst von einer KI-Vorsortierung analysiert. Diese erkennt Muster und Massenmeldungen sofort.
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Prüfung: Menschliche Moderatoren prüfen kritische Fälle und entscheiden über Sanktionen.
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Sanktionen: Ein gemeldeter Nutzer kann vorübergehend eingeschränkt werden (er kann dann keine Fremden mehr anschreiben) oder permanent gesperrt werden.
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Rückmeldung: Wenn Ihre Meldung zu einer Aktion geführt hat, erhalten Sie oft eine kurze Systemnachricht von Telegram, die Sie über den Erfolg Ihrer Meldung informiert.
5. Prävention: Belästigung von vornherein verhindern
Melden ist wichtig, aber Selbstschutz ist besser. Nutzen Sie die Privatsphäre-Optionen von 2026:
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Unbekannte blockieren: Wenn Sie eine Nachricht von einem Fremden erhalten, erscheint oben im Chat oft direkt der Button „Nutzer blockieren“. Nutzen Sie diesen konsequent.
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Datenschutz verschärfen: Gehen Sie zu Einstellungen > Privatsphäre und Sicherheit. Stellen Sie sicher, dass nur Ihre Kontakte Ihre Telefonnummer sehen und Sie zu Gruppen hinzufügen können.
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Passkeys nutzen: Sichern Sie Ihren eigenen Account mit einem Passkey, damit Betrüger Ihr Konto nicht übernehmen können, um in Ihrem Namen Spam zu versenden.
Fazit
Nutzer zu melden ist auf Telegram 2026 ein zentraler Bestandteil der digitalen Hygiene. Dank der verbesserten KI-Unterstützung führen Meldungen heute deutlich schneller zu Ergebnissen als noch vor wenigen Jahren. Indem Sie Verstöße melden, schützen Sie nicht nur sich selbst, sondern die gesamte Telegram-Community.












