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9.3 Nominalstil in formellen Texten: Deutsch auf B2-Niveau besser schreiben

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Im Deutschen gibt es verschiedene Arten zu schreiben. Im Alltag benutzt man oft einfache und persönliche Sätze mit vielen Verben. In formellen Texten sieht man aber oft den Nominalstil. Das bedeutet: Man benutzt mehr Nomen und weniger Verben. Diese Form ist auf B2-Niveau wichtig, weil sie in Briefen, Berichten, offiziellen Texten und Prüfungen oft vorkommt. Auch wenn du noch auf A1–A2-Niveau lernst, kannst du die Grundidee schon gut verstehen. In diesem Text lernst du Schritt für Schritt, was Nominalstil ist, warum er in formellen Texten benutzt wird und wie du ihn besser verstehen und selbst anwenden kannst.

Was ist Nominalstil?

Die Grundidee einfach erklärt

Nominalstil bedeutet: In einem Satz stehen mehr Nomen als Verben. Oft werden Verben oder Adjektive in Nomen umgewandelt. Dadurch klingt der Satz formeller und sachlicher.

Beispiele:

So werden aus Handlungen oder Eigenschaften Nomen.

Warum diese Form wichtig ist

Nominalstil ist besonders wichtig, weil er in vielen schriftlichen Situationen vorkommt.

Wenn du Nominalstil verstehst, kannst du formelle Texte viel leichter lesen.

Nominalstil und Verbalstil

Der Unterschied

Im Verbalstil benutzt man mehr Verben. Das ist oft einfacher und persönlicher. Im Nominalstil benutzt man mehr Nomen. Das klingt oft sachlicher und kompakter.

Beispiele:

Beide Formen sind richtig, aber sie klingen unterschiedlich.

Wann welche Form typischer ist

Für Lernende ist es gut, zuerst beide Formen zu erkennen und dann zu vergleichen.

Warum Nominalstil formell klingt

Sprache wird sachlicher

Nominalstil klingt oft weniger persönlich. Die Sprache wirkt ruhiger und neutraler. Das ist in formellen Texten oft erwünscht.

Beispiele:

Im zweiten Satz steht nicht die Person im Mittelpunkt, sondern die Handlung als Sache.

Sprache wird kompakter

Mit Nominalstil kann man Informationen oft sehr kurz und dicht ausdrücken.

Beispiele:

So passt viel Information in einen kurzen Satz.

Wie bildet man Nominalstil?

Verben werden zu Nomen

Sehr oft bildet man Nominalstil, indem man ein Verb nominalisiert.

Beispiele:

Diese Nomen kommen in formellen Texten sehr oft vor.

Adjektive werden zu Nomen

Auch Adjektive können nominalisiert werden.

Beispiele:

Beispiele im Satz:

Typische Nomen im Nominalstil

Sehr häufige Beispiele

Es gibt einige Nomen, die in formellen Texten besonders oft vorkommen.

Diese Wörter sollte man gut kennen.

Beispiele im Satz

Solche Sätze liest man oft in formellen Texten.

Nominalstil mit Präpositionen

Sehr typische Verbindungen

Im Nominalstil gibt es viele feste Verbindungen mit Präpositionen. Diese Strukturen sind sehr häufig.

Diese Verbindungen klingen oft formell.

Beispiele im Satz

Solche Sätze sind typisch für offizielle Sprache.

Nominalstil in E-Mails und Briefen

Formelle Schreiben

In formellen E-Mails und Briefen findet man oft Nominalstil, weil er höflich und sachlich wirkt.

Beispiele:

Diese Sprache klingt formeller als einfache Alltagssprache.

Vergleich mit einfacheren Sätzen

So wird aus einem direkten Satz ein sachlicherer Satz.

Nominalstil in Berichten und offiziellen Texten

Berichte klingen oft unpersönlich

In Berichten ist oft nicht wichtig, wer etwas tut. Wichtiger ist der Vorgang oder das Ergebnis. Darum benutzt man dort oft Nominalstil.

Beispiele:

Diese Sprache wirkt sachlich und professionell.

Typische Strukturen

Diese Formen sind im Deutschen sehr häufig.

Nominalstil und Passiv

Zwei formelle Mittel

Nominalstil und Passiv werden oft zusammen benutzt. Beide machen Sprache sachlicher.

Beispiele:

Beide Varianten klingen formell, aber der Nominalstil ist oft noch dichter.

Warum das für B2 wichtig ist

Auf B2-Niveau soll man formelle Texte nicht nur verstehen, sondern auch erkennen, wie sie gebaut sind. Nominalstil und Passiv sind dabei sehr wichtig.

Wann man Nominalstil nicht zu viel benutzen sollte

Zu viele Nomen machen Texte schwer

Nominalstil ist nützlich, aber zu viel Nominalstil kann einen Text schwer und unnatürlich machen. Besonders für Lernende ist es oft besser, klare und einfache Sätze zu schreiben.

Beispiel:

Beide Sätze sind richtig, aber der zweite ist leichter zu verstehen.

Die richtige Balance

Für gutes Schreiben ist eine Mischung oft am besten. Ein Text darf formell sein, soll aber trotzdem klar bleiben.

Das ist besonders wichtig beim Schreiben auf B2-Niveau.

Typische Beispiele aus dem Alltag

Formelle Wendungen

Beispiele im Satz:

Was diese Wendungen zeigen

Hier sieht man gut, dass formelle Texte oft mit Nomen arbeiten. Das ist typisch für Nominalstil.

Typische Fehler beim Nominalstil

Zu viele schwere Nomen

Viele Lernende glauben, dass ein formeller Text nur dann gut ist, wenn er sehr kompliziert klingt. Das ist nicht richtig. Zu viele Nomen können einen Text schwer machen.

Der zweite Satz ist klarer.

Die falsche Form wählen

Manchmal wird ein Verb falsch nominalisiert oder unpassend benutzt.

Es hilft, häufige Formen gezielt zu lernen.

Artikel und Präpositionen vergessen

Nominalstil braucht oft die richtige Verbindung mit Artikeln und Präpositionen.

Auch diese kleinen Wörter sind wichtig.

Kurzer Lesetext

Im Deutschkurs erklärt die Lehrerin heute den Nominalstil. Sie sagt, dass viele formelle Texte mit Nomen statt mit Verben arbeiten. Als Beispiel schreibt sie an die Tafel: „Wir prüfen die Unterlagen.“ Danach zeigt sie die nominale Form: „Die Prüfung der Unterlagen erfolgt morgen.“ Später lesen die Lernenden einen kurzen offiziellen Text. Dort stehen Formulierungen wie „nach der Anmeldung“, „bei der Bezahlung“ und „zur weiteren Information“. Die Lehrerin erklärt, dass solche Formen besonders in Briefen, Berichten und offiziellen Mitteilungen typisch sind.

Wichtige Beispiele aus dem Lesetext

Einfache Dialoge

Dialog im Unterricht

A: Was ist Nominalstil?
B: Dabei benutzt man mehr Nomen als Verben.
A: Warum macht man das?
B: Weil der Text dann formeller klingt.

Dialog über einen Brief

A: Was bedeutet „Wir bitten um Antwort“?
B: Das ist eine formelle Form.
A: Und einfacher?
B: Bitte antworten Sie.

Dialog über einen Bericht

A: Warum steht dort „die Analyse der Daten“?
B: Das ist Nominalstil.
A: Und mit Verb?
B: Wir analysieren die Daten.

Dialog über Lernen

A: Ist Nominalstil schwer?
B: Am Anfang ja, aber man erkennt viele Muster.
A: Welche zum Beispiel?
B: „nach der Anmeldung“ oder „zur Information“.

Wortschatz zum Thema Nominalstil

Nützliche Formulierungen im Nominalstil

Typische Wendungen

Beispiele im Satz:

Mit Präpositionen

Beispiele:

Kleine Schreibhilfe

Mit diesen Grundlagen kannst du den Nominalstil in formellen deutschen Texten besser verstehen und sicherer erkennen. So lernst du, sachlicher zu schreiben und typische Strukturen auf B2-Niveau klarer zu verstehen.

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