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9.4 Infinitiv mit zu nach bestimmten Verben: Deutsche Grammatik einfach erklärt

Im Deutschen gibt es viele Verben, nach denen ein zweites Verb im Infinitiv mit zu kommt. Diese Struktur ist sehr wichtig, weil sie im Alltag, im Deutschkurs und in Texten oft vorkommt. Du brauchst sie, wenn du über Pläne, Wünsche, Hoffnungen, Absichten oder Entscheidungen sprichst. Viele Lernende kennen schon Formen wie um … zu oder ohne … zu. In diesem Text geht es um eine andere wichtige Struktur: den Infinitiv mit zu nach bestimmten Verben. Du lernst Schritt für Schritt, welche Verben oft mit zu benutzt werden, wie die Struktur aussieht und wie du sie mit einfachen Beispielen sicher anwenden kannst.

Was ist ein Infinitiv mit zu?

Der Infinitiv ist die Grundform vom Verb. Beispiele sind:

Wenn vor dem Infinitiv das Wort zu steht, heißt das:

Diese Form steht oft nach bestimmten Verben.

Einfache Beispiele

Hier kommt nach dem ersten Verb noch ein zweites Verb mit zu.

Die Grundregel

Nach bestimmten Verben steht oft:

Beispiele

Wichtig ist: Das zweite Verb steht im Infinitiv am Ende, und direkt davor steht zu.

Warum ist diese Struktur wichtig?

Mit dem Infinitiv mit zu kannst du viele alltägliche Dinge sagen:

Darum ist diese Grammatik für B1 sehr nützlich.

Typische Aussagen

Solche Sätze brauchst du oft im Alltag.

Wichtige Verben mit zu-Infinitiv

Es gibt viele Verben, nach denen oft ein Infinitiv mit zu kommt. Die wichtigsten lernst du jetzt.

Häufige Verben

Diese Verben sind besonders wichtig.

Anfangen und beginnen

Mit anfangen und beginnen sagst du, dass eine Handlung startet.

Beispiele

Diese Verben sind im Alltag sehr häufig.

Noch mehr Beispiele

Versuchen

Mit versuchen sagst du, dass du etwas probierst.

Beispiele

Dieses Verb passt sehr gut zu Alltag und Lernen.

Typische Situationen

Beispiele:

Hoffen

Mit hoffen sagst du, was du dir wünschst oder erwartest.

Beispiele

Dieses Verb ist sehr häufig.

Im Alltag

Vergessen

Mit vergessen sagst du, dass du etwas nicht gemacht hast, obwohl es wichtig war.

Beispiele

Dieses Verb kommt im Alltag oft vor.

Typische Beispiele

Vorhaben und planen

Mit vorhaben und planen sprichst du über Pläne.

Beispiele mit vorhaben

Beispiele mit planen

Diese Verben sind sehr nützlich, wenn du über Zukunft sprichst.

Entscheiden

Mit sich entscheiden sagst du, dass du eine Wahl triffst.

Beispiele

Dieses Verb kommt oft mit sich.

Im Alltag

Bitten

Mit bitten kannst du sagen, dass du jemanden um etwas bittest.

Beispiele

Dieses Verb ist für Alltag und Beruf sehr wichtig.

Typische Situationen

Beispiele:

Versprechen

Mit versprechen sagst du, dass du etwas sicher tun willst.

Beispiele

Dieses Verb ist auch oft nützlich.

Die Wortstellung mit zu-Infinitiv

Nach dem ersten Verb kommt oft ein Komma. Der Infinitiv mit zu steht am Ende.

Beispiele

Die häufigste Struktur ist:

Wichtig

Der Infinitiv mit zu steht fast immer am Ende der Gruppe.

Trennbare Verben mit zu

Bei trennbaren Verben steht zu zwischen Vorsilbe und Verb.

Beispiele

Das ist ein sehr wichtiger Punkt.

Noch mehr Beispiele

Verben ohne zu

Nicht alle Verben brauchen zu. Nach Modalverben steht kein zu.

Beispiele

Hier gibt es kein zu.

Wichtiger Unterschied

Du musst also wissen, welches Verb welche Struktur braucht.

Typische Fehler mit zu-Infinitiv

Viele Lernende machen bei dieser Struktur ähnliche Fehler. Wenn du diese Fehler kennst, kannst du besser aufpassen.

Fehler 1: zu vergessen

Fehler 2: zu an die falsche Stelle setzen

Zu steht direkt vor dem Infinitiv.

Fehler 3: Trennbare Verben falsch bauen

Fehler 4: Modalverben und zu mischen

Nach Modalverben steht kein zu.

Kurze Lesetexte

Lesetext: Im Deutschkurs

Ali lernt seit einem Jahr Deutsch. Er hofft, bald die B1-Prüfung zu bestehen. Jeden Tag versucht er, neue Wörter zu lernen. Im Unterricht beginnt er, mehr zu sprechen. Zu Hause plant er, jeden Abend kurze Texte zu lesen. Manchmal vergisst er, alles zu wiederholen, aber er hat vor, in Zukunft regelmäßiger zu lernen.

Was findest du im Text?

Lesetext: Bei der Arbeit

Maria arbeitet in einem Büro. Heute plant sie, eine wichtige E-Mail zu schreiben. Danach versucht sie, alle Termine zu prüfen. Ihr Chef bittet sie, die Unterlagen zu schicken. Maria verspricht, alles noch heute zu erledigen. Am Nachmittag vergisst sie fast, eine Kollegin anzurufen, aber dann denkt sie daran.

Lesetext: Zu Hause

Paul ist heute müde. Er hat vor, früh schlafen zu gehen. Vorher beginnt er, die Küche aufzuräumen. Seine Mutter bittet ihn, auch den Tisch abzuwischen. Paul verspricht, alles zu machen. Danach hofft er, endlich mehr Ruhe zu haben.

Kurze Dialoge

Dialog: Im Kurs

A: Was hast du heute vor?
B: Ich habe vor, mehr Deutsch zu lernen.
A: Und was hoffst du?
B: Ich hoffe, die Prüfung zu bestehen.

Dialog: Bei der Arbeit

A: Kannst du mir helfen?
B: Ja, natürlich.
A: Ich bitte dich, diese Datei zu schicken.
B: Kein Problem. Ich verspreche, das sofort zu machen.

Dialog: Zu Hause

A: Was planst du heute Abend?
B: Ich plane, früh schlafen zu gehen.
A: Und vorher?
B: Ich versuche, mein Zimmer aufzuräumen.

Nützliche Redemittel

Beispiele mit diesen Redemitteln

Wichtiger Wortschatz

Tipps zum Lernen

Kleine Lernhilfe

Du kannst dir dieses Muster merken:

Wenn du das oft wiederholst, wird die Struktur leichter.

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