Core-Network Topology: Redundanz, Latenz und Resilienz richtig auslegen

Core-Network Topology ist die Grundlage für stabile, schnelle und ausfallsichere IT- und Provider-Netze. Gerade im Core entscheidet sich, ob Anwendungen bei Lastspitzen flüssig bleiben, ob Standorte auch bei Leitungs- oder Hardwareausfällen erreichbar sind und ob das Netzwerk in Stresssituationen kontrolliert reagiert. Wer eine Core-Network Topology plant, muss Redundanz, Latenz und Resilienz gemeinsam auslegen: Zu wenig…

Provider Edge Design: PE-Router, Services und Kundentrennung planen

Provider Edge Design ist ein zentrales Thema in modernen Carrier-Netzwerken, weil an der Provider Edge (PE) Services entstehen, Kunden sauber getrennt werden und die Übergänge zwischen Access, Core und externen Partnernetzen stattfinden. Wenn PE-Router falsch dimensioniert oder unklar strukturiert sind, leidet nicht nur die Performance, sondern auch die Betriebssicherheit: Routing-Policies werden unübersichtlich, Mandantenfähigkeit bricht auf,…

Access-Network Design: FTTH, HFC, xDSL und Mobile Backhaul vergleichen

Access-Network Design ist der entscheidende Bauplan dafür, wie Haushalte, Unternehmen und Funkstandorte zuverlässig an ein Provider- oder Unternehmensnetz angebunden werden. Im Access entscheidet sich, ob ein Anschluss „stabil und schnell“ ist oder ob Störungen, Überlast und schwankende Latenzen zum Alltag gehören. Gleichzeitig ist der Access-Bereich stark von Realität geprägt: vorhandene Infrastruktur, Baukosten, Genehmigungen, Distanzen, Gebäudesituationen…

Metro Network Design: Aggregation, Ringschutz und Wachstum

Metro Network Design ist die Kunst, viele Zugangsnetze und Standorte in einer Stadt oder Region so zu bündeln, dass Services stabil, ausfallsicher und skalierbar bereitgestellt werden können. In der Metro-Ebene treffen Access-Technologien (FTTH, HFC, xDSL, Business-Ethernet, Mobile Backhaul) auf die Provider Edge und den Core. Genau hier entstehen typische Engpässe: Uplinks werden zu knapp, Ringe…

Transportnetz planen: IP/MPLS vs. Optical Transport Network (OTN)

Ein Transportnetz planen heißt, die technische Grundlage für zuverlässige Datenübertragung zwischen Standorten, PoPs, Rechenzentren und Übergabepunkten zu schaffen – mit klaren Anforderungen an Kapazität, Verfügbarkeit, Latenz und Betrieb. In der Praxis stehen Netzarchitekten dabei häufig vor einer Grundsatzentscheidung: Soll der Transport primär über IP/MPLS erfolgen, oder ist ein Optical Transport Network (OTN) die bessere Wahl?…

IP/MPLS Design für Telcos: Architektur und Best Practices

IP/MPLS Design für Telcos ist eine der wichtigsten Disziplinen in der Netzwerktechnik von Providern, weil IP/MPLS nicht nur „Transport“ liefert, sondern die Grundlage für skalierbare Services wie L3VPN, L2VPN, Internet-Transit, Mobile Backhaul und Wholesale-Angebote schafft. Ein gutes IP/MPLS-Design entscheidet darüber, ob ein Netz stabil konvergiert, ob Traffic effizient verteilt wird, ob Kundentrennung sauber funktioniert und…

MPLS L2VPN vs. L3VPN: Topologien und Einsatzfälle

MPLS L2VPN vs. L3VPN ist eine der häufigsten Entscheidungsfragen im Provider- und Enterprise-WAN, weil beide VPN-Arten auf MPLS basieren, aber sehr unterschiedliche Ziele erfüllen. Während eine MPLS L2VPN ein Layer-2-Netz über die Provider-Infrastruktur „verlängert“ und damit Ethernet-Segmente transparent verbindet, bietet eine MPLS L3VPN eine logisch getrennte Routing-Umgebung (VRF) pro Kunde oder Service und ermöglicht skalierbare…

Segment Routing (SR-MPLS/SRv6): Modernes Telco-Design erklärt

Segment Routing (SR-MPLS/SRv6) gilt als einer der wichtigsten Modernisierungsschritte im Telco-Backbone und in großen IP-Transportnetzen. Wer heute ein Provider-Netz plant oder ein bestehendes IP/MPLS-Design weiterentwickelt, stößt schnell auf die Frage, ob klassische MPLS-Mechanismen wie LDP oder RSVP-TE langfristig noch die beste Grundlage sind. Segment Routing verspricht hier eine klarere Architektur: weniger verteilten Zustand im Netz,…

SRv6 im Provider-Netz: Vorteile, Topologie und Migration

SRv6 im Provider-Netz ist für viele Telcos und Carrier derzeit eines der spannendsten Architekturthemen, weil es Transport, Traffic-Steuerung und Service-Funktionen konsequent in eine IPv6-basierte Welt überführt. Statt sich ausschließlich auf MPLS-Labels und klassische Signalisierungsmechanismen zu verlassen, nutzt SRv6 Segment Routing mit IPv6-Segment-IDs (SIDs), um Pfade und Funktionen direkt im Paket zu kodieren. Für Provider bedeutet…

EVPN/VXLAN für Telcos: Skalierbare L2/L3 Services designen

EVPN/VXLAN für Telcos ist ein zentrales Architekturthema, weil Provider heute zunehmend skalierbare L2/L3-Services über IP-basierte Underlays bereitstellen wollen – flexibel, mandantenfähig und betrieblich beherrschbar. Klassische L2VPN-Ansätze können bei vielen Standorten, großen Broadcast-Domänen und komplexen Multipoint-Anforderungen schnell an Grenzen stoßen. Gleichzeitig erwarten Kunden und interne Plattformen moderne Funktionen: schnelle Bereitstellung neuer VLANs oder Subnetze, klare Kundentrennung,…