IP-Adressplanung fürs WLAN: DHCP, Pools und Reservierungen

IP-Adressplanung fürs WLAN ist ein unterschätztes Fundament: Wenn DHCP-Pools zu klein sind, Lease-Zeiten unpassend gewählt werden oder Reservierungen unkontrolliert wachsen, wirkt das im Alltag nicht wie „Adressproblem“, sondern wie instabiles WLAN. Typische Symptome sind: Clients verbinden sich, bekommen aber keine IP („verbunden, kein Internet“), Videocalls brechen nach kurzer Zeit ab, Geräte wechseln ständig zwischen „online/offline“,…

Wi-Fi 7 planen: Welche Anforderungen kommen auf Unternehmen zu?

Wi-Fi 7 planen wird für Unternehmen ab 2026 zunehmend relevant, weil sich Anforderungen an Funknetze spürbar verschieben: mehr Endgeräte pro Person, mehr Echtzeit-Anwendungen (Videokonferenzen, UC, VDI), mehr Cloud-Traffic und gleichzeitig höhere Erwartungen an Stabilität und Latenz. Während frühere WLAN-Generationen oft über „mehr Durchsatz“ verkauft wurden, steht bei Wi-Fi 7 (IEEE 802.11be) in der Praxis vor…

DHCP-Design fürs WLAN: Lease Times, Optionen und Skalierung

DHCP-Design fürs WLAN ist einer der wichtigsten Stabilitätsfaktoren in modernen Netzwerken – und zugleich ein häufiger Auslöser für Störungen, die fälschlicherweise dem Funk zugeschrieben werden. Wenn Lease Times unpassend gewählt sind, DHCP-Optionen fehlen oder die Infrastruktur nicht skaliert, äußert sich das als „verbunden, aber kein Internet“, als Captive-Portal-Schleife, als sporadische Reconnects oder als massiver Performance-Einbruch…

DNS-Design fürs WLAN: Split DNS und zuverlässige Auflösung

DNS-Design fürs WLAN ist einer der wichtigsten Stabilitätsfaktoren – und gleichzeitig einer der häufigsten Gründe für „WLAN funktioniert nicht“, obwohl Funkabdeckung und IP-Vergabe scheinbar in Ordnung sind. Für Endnutzer fühlt sich ein DNS-Problem an wie ein komplettes Netzproblem: Webseiten laden nicht, Apps melden „keine Verbindung“, Videokonferenzen verbinden nicht, Captive Portals öffnen nicht oder Geräte zeigen…

WLAN Monitoring planen: KPIs, Alerts und Baselines

WLAN Monitoring planen ist der Schritt, der aus einem „WLAN, das irgendwie läuft“ eine verlässliche, betreibbare Plattform macht. Ohne Monitoring reagieren IT-Teams meist erst, wenn Nutzer melden „das WLAN ist langsam“ – und dann beginnt die Suche im Nebel: Liegt es am Funk, am DHCP, am DNS, am WAN, am Switch-Uplink oder am Client? Ein…

WLAN für Stadien: Kapazität, Backhaul und Sektorplanung

WLAN für Stadien zu planen ist die härteste Form von High-Density-WLAN, weil hier alle ungünstigen Faktoren gleichzeitig auftreten: Zehntausende Menschen auf engem Raum, extrem viele Endgeräte pro Zuschauer, starke Upload-Last (Fotos/Videos), kurze Peak-Phasen (Anpfiff, Halbzeit, Torjubel), schwierige Funkgeometrie (Beton, Stahl, Tribünen), hohe Interferenz durch Nachbarzellen – und eine Erwartungshaltung, die an Mobilfunkqualität heranreicht. Gleichzeitig ist…

WLAN für Events: Temporäre Planung und schneller Rollout

WLAN für Events zu planen bedeutet, in sehr kurzer Zeit ein Netzwerk bereitzustellen, das unter extremen Bedingungen stabil bleibt: hohe Gerätedichte, viele gleichzeitige Verbindungen, starke Peaks (Einlass, Programmbeginn, Pausen), wechselnde Nutzergruppen (Gäste, Presse, Crew, Aussteller) und oft eine Infrastruktur, die nur temporär existiert. Hinzu kommt, dass Event-WLAN selten „nur Internet“ ist. Es trägt Ticketing und…

WLAN für Smart Buildings: IoT, Sensoren und Policy-Design

WLAN für Smart Buildings zu planen bedeutet, ein drahtloses Netz nicht mehr nur für Laptops und Smartphones auszulegen, sondern als Fundament für Gebäudeautomatisierung und IoT-Betrieb zu verstehen. In modernen Gebäuden hängen Beleuchtung, Klima, Zutritt, Raumbelegung, Energie-Management, Digital Signage, Sensorik und zunehmend auch Sicherheits- und Wartungsprozesse an vernetzten Geräten. Diese IoT-Endpunkte sind oft zahlreich, langlebig, heterogen…

WLAN für Campus-Netze: Gebäudeübergänge und Roaming-Zonen

WLAN für Campus-Netze zu planen ist anspruchsvoller als ein klassisches Büro-WLAN, weil ein Campus aus vielen Funkwelten besteht: mehrere Gebäude mit unterschiedlichen Bauweisen, Außenflächen, Wege, Innenhöfe, Übergänge mit Türen und Schleusen sowie stark schwankende Nutzerströme (Vorlesungswechsel, Schichtwechsel, Pausen, Veranstaltungen). Für die Nutzer zählt dabei vor allem eines: Roaming ohne Unterbrechungen – vom Hörsaal über den…

WLAN für Außengelände: Antennentypen und Abdeckungsplanung

WLAN für Außengelände zu planen ist deutlich anspruchsvoller als „ein paar Outdoor-Access-Points aufhängen“, weil im Freien andere physikalische, bauliche und betriebliche Faktoren dominieren. Einerseits kann Funk ohne Wände weit reichen – andererseits führen große Zellen schnell zu Interferenz, Uplink-Asymmetrie (AP laut, Client leise), Roaming-Problemen und unberechenbarer Performance bei hoher Nutzerzahl. Zudem spielen Wetter, UV-Strahlung, Windlast,…