IPv4-Routenplanung: Weniger Routen, mehr Übersicht

Eine saubere IPv4-Routenplanung entscheidet oft darüber, ob ein Netzwerk langfristig beherrschbar bleibt oder ob es mit jedem neuen VLAN, jedem Standort und jeder Cloud-Anbindung unübersichtlicher wird. In vielen Umgebungen wächst die Anzahl der Routen schleichend: Erst kommen ein paar zusätzliche Subnetze für WLAN, VoIP und IoT dazu, dann ein neues Rechenzentrum oder ein weiterer Standort,…

IPv4-Adressierung für Standorte: Hub-and-Spoke vs. Mesh

Die IPv4-Adressierung für Standorte ist eine der wichtigsten Grundlagen für ein stabiles Unternehmensnetzwerk – und sie hängt stärker von der WAN-Topologie ab, als viele zunächst vermuten. Ob ein Unternehmen seine Filialen über Hub-and-Spoke (zentrales Drehkreuz) oder über ein Mesh (direkte Verbindungen zwischen Standorten) koppelt, beeinflusst unmittelbar, wie Adressräume zugeschnitten, wie Routen zusammengefasst und wie Overlaps…

VPN und IPv4: Kollisionen vermeiden (Adressräume richtig wählen)

VPN und IPv4 sind in der Praxis ein perfektes Duo – bis es zu Adresskollisionen kommt. Spätestens dann wird aus einer eigentlich einfachen Standort- oder Remote-Anbindung ein zäher Troubleshooting-Marathon: bestimmte Anwendungen funktionieren nicht, DNS zeigt auf falsche Ziele, RDP/SSH bricht ab, oder einzelne Netze sind nur „manchmal“ erreichbar. Der häufigste Grund ist banal, aber folgenschwer:…

Split Tunneling & IPv4: Was beim Routing zu beachten ist

Split Tunneling & IPv4 ist eines der Themen, bei denen sich Performance und Sicherheit unmittelbar gegenüberstehen – und bei denen Routing-Details darüber entscheiden, ob eine VPN-Lösung sauber funktioniert oder im Alltag ständig Probleme macht. Beim Split Tunneling wird nicht der gesamte Datenverkehr eines VPN-Clients durch den Tunnel geleitet, sondern nur der Traffic zu definierten internen…

IPv4-Adressierung in der Cloud: AWS, Azure, GCP Grundlagen

IPv4-Adressierung in der Cloud wirkt auf den ersten Blick vertraut: Subnetze, Gateways, private und öffentliche IPs – das kennen viele aus On-Premises-Netzen. In AWS, Azure und Google Cloud (GCP) gelten jedoch einige Besonderheiten, die in der Praxis über stabile Konnektivität und sauberes Routing entscheiden. Wer in der Cloud „einfach irgendein 10er-Netz“ auswählt, läuft schnell in…

VPC/Subnetze planen: IPv4-Adressierung in AWS verständlich erklärt

Wer VPC/Subnetze planen möchte, stößt in AWS schnell auf eine zentrale Wahrheit: Eine gute IPv4-Adressierung in AWS ist weniger „Netzwerk-Theorie“ und mehr eine praktische Entscheidung über Skalierung, Verfügbarkeit und Betrieb. In einer Amazon VPC (Virtual Private Cloud) legst du den privaten IPv4-Adressraum fest, aus dem später Subnetze, Workloads und Managed Services ihre IPs beziehen. Wenn…

IPv4-Subnetting in Azure VNets: Beispiele und Stolperfallen

IPv4-Subnetting in Azure VNets ist ein Thema, das in der Praxis schneller relevant wird, als viele erwarten: Spätestens wenn mehrere Workloads, unterschiedliche Sicherheitszonen, Hybrid-Anbindungen (VPN/ExpressRoute) oder VNet-Peering ins Spiel kommen, entscheidet die Subnetzplanung darüber, ob ein Azure-Netzwerk stabil skaliert oder ständig umgebaut werden muss. In Azure ist ein Virtual Network (VNet) der logische Container für…

Cloud-IP-Overlap: So vermeidest du Konflikte beim Hybridbetrieb

Cloud-IP-Overlap ist einer der häufigsten Gründe, warum Hybrid-Architekturen in der Praxis nicht so funktionieren, wie sie auf dem Whiteboard aussehen. Gemeint ist eine Überschneidung von IPv4-Adressräumen zwischen Cloud und On-Premises (oder zwischen mehreren Clouds, Mandanten, Standorten und Partnernetzen). Solange Umgebungen isoliert sind, bleibt ein Overlap oft unentdeckt. Sobald jedoch VPN, ExpressRoute/Direct Connect/Interconnect, VNet/VPC-Peering oder ein…

IPv4-Adressierung für Kubernetes: Was du beachten musst

IPv4-Adressierung für Kubernetes ist ein Thema, das in vielen Clustern erst dann Aufmerksamkeit bekommt, wenn es bereits weh tut: Pods bleiben im Pending, Nodes skalieren nicht mehr sauber hoch, Services sind plötzlich nicht erreichbar oder eine Hybrid-Anbindung scheitert wegen überlappender Netze. Der Grund ist simpel: Kubernetes ist extrem „IP-hungrig“. Anders als klassische VM-Umgebungen braucht Kubernetes…

Typische IPv4-Adressbereiche: 192.168.x.x, 10.x.x.x und 172.16–31

Die typischen IPv4-Adressbereiche 192.168.x.x, 10.x.x.x und 172.16–31 begegnen Ihnen überall dort, wo Geräte in privaten Netzwerken miteinander kommunizieren: im Heimnetz, im Büro, im Gäste-WLAN, in IoT-Installationen oder in Laborumgebungen. Diese Adressräume wirken auf den ersten Blick wie „normale“ IPs, sind jedoch speziell dafür vorgesehen, intern genutzt zu werden. Im öffentlichen Internet werden sie nicht geroutet…